Volksweise

Eine Volksweise bzw. ein Volkslied ist ein Werk, das von Generation zu Generation überliefert worden und noch heute lebendig ist

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Der Winter ist kommen

Der Winter ist kommen
so still ist´s im Frei´n
da soll uns im Zimmer
ein Liedchen erfreun.
Ein Lied und ein Spiel
und ein Tänzchen dabei
dann sind wir so lustig
als wär es im Mai.
Mag´s immer da draußen
auch stürmen und schnei´n
derWinter soll herzlich
willkommen uns sein.

Frühlingslied - Juchheissa, juchhei - Text: Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 – 1874), Melodie: volksweise

Juchheissa, juchhei

Juchheißa juchhei!
Wie schön ist der Mai!
Die Vöglein sich schwingen,
Sie jubeln und singen;
Es hallet und schallt
Im Feld und im Wald.
La la la la la, la la la la, la la la la!
La la la la la, la la la la, la la la la!
Juchheißa juchhei!
Wie schön ist der Mai!
Wir wollen auch singen,
Und tanzen und springen
In Wald und in Feld
Juchhe, durch die Welt!
La la la la la...

Kling, Glöckchen, klingelingeling

Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Laßt mich ein, ihr Kinder,
ist so kalt der Winter,
öffnet mir die Türen,
laßt mich nicht erfrieren.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Mädchen hört und Bübchen,
macht mir auf das Stübchen,
bring’ euch milde Gaben,
sollt' euch dran erlaben.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Hell erglühn die Kerzen,
öffnet mir die Herzen,
will drin wohnen fröhlich,
frommes Kind, wie selig.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!

Herbstlied - Das Laub fällt von den Bäumen - Text: Siegfried August Mahlmann (1771-1826), Melodie: volksweise

Das Laub fällt von den Bäumen

Das Laub fällt von den Bäumen,
Das zarte Sommerlaub.
Das Leben mit seinen Träumen
Zerfällt in Asch' und Staub.
Die Vöglein traulich sangen
Wie schweigt der Wald jetzt still.
Die Lieb' ist fortgegangen
Kein Vöglein singen will.
Die Liebe kehrt wohl wieder
Im künft'gen lieben Jahr
Und alles tönt dann wieder
Was hier verklungen war.
Der Winter sei willkommen,
Sein Kleid ist rein und neu,
Den Schmuck hat er genommen,
Den Keim bewahrt er treu.

Weihnachtslied | Oh Tannenbaum, du trägst einen grünen Zweig | Sprachspielspass.de

Oh Tannenbaum, du trägst einen grünen Zweig

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
du trägst einen grünen Zweig
den Winter, den Sommer,
das dauert die liebe Zeit.
Warum sollt ich nicht grünen,
da ich noch grünen kann?
Ich hab nicht Mutter noch Vater,
der mich versorgen kann.
Und der mich kann versorgen,
das ist der liebe Gott,
der lässt mich wachsen und grünen,
drum bin ich schlank und groß.

Wie herrlich glänzt im Morgentau

Wie herrlich glänzt im Morgentau
Die grüne blumenreiche Au!
Wie ist von neuem belebt der Wald!
Wie's ringsum wiederum hallt und schallt!
Du bist erquickt von süßer Ruh,
Mein Herz, wie könntest schweigen du?
Dem Herrn des Tages, dem Herrn der Nacht,
Ihm sei dein frühester Dank gebracht!