Kinderreim - B

Kinderreim - B - Regina Schwarz

B

Bläser blasen,
Bären brummen,
Blumen blühen,
Bienen summen.
Bücher blättern
nicht für sich.
Bücher brauchen
dafür dich.

Weitere Kindergedichte, die wir empfehlen

Nusssäcklein

Wer will mir mit seinen Backen
hier das Säcklein Nüsse knacken?
Beißt nur, dass die Schale kracht,
doch nehmt auch den Kern in acht. -
Welcher Kopf hat keine Nase?
Welche Stadt hat keine Straße?
Welcher Laden hat keine Türe?
Welches Netz hat keine Schnüre?
Welcher Flügel hat keine Feder?
Welche Mühle hat keine Räder?
Welcher Mantel hat keinen Kragen?
Welcher Bauer hat keinen Wagen?
Welches Wasser hat keine Quelle?
Welcher Schneider hat keine Elle?
Welcher Hut hat keinen Rand?
Welcher König hat kein Land?
Welche Nadel hat kein Öhr?
Welche Mühle hat kein Wehr?
Welches Pferd hat keinen Huf?
Welcher Hahn hat keinen Ruf?
Welches Pflaster hat keinen Stein?
Welcher Stern hat keinen Schein?
Welches Schiff hat keinen Mast?
Welcher Baum hat keinen Ast?
Welches Fass hat keinen Spund?
Welches Haus hat keinen Grund?
Welcher Mann hat keine Frau?
Welcher Fuchs hat keinen Bau?
Welcher Schimmel hat keinen Stall?
Welche Büchse gibt keinen Knall?
Welche Glocke gibt keinen Schall?
Welcher Ball tut keinen Fall?
Welche Jungfer trägt kein Geschmeid?
Welcher Mann hat nie ein Kleid?
So, nun packt und knackt gescheit!

Kindergedicht -  Wen du brauchst - Regina Schwarz

Wen du brauchst

Einen zum Küssen und Augenzubinden,
einen zum lustige-Streiche-erfinden.
Einen zum Regenbogen-suchen-gehn
und einen zum fest-auf-dem-Boden-stehn.
Einen zum Brüllen, zum Leisesein einen,
einen zum Lachen und einen zum Weinen.
Auf jeden Fall einen, der dich mag,
heute und morgen und jeden Tag.

Kinderreim - Es war einmal ein Mann - Volksgut

Es war einmal ein Mann

Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem purpurroten Mäntelein.

Das Männlein steht im Walde auf einem Bein
Und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein,
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem kleinen schwarzen Käppelein?

(gesprochen)
Das Männlein dort auf einem Bein
Mit seinem roten Mäntelein
Und seinem schwarzen Käppelein
Kann nur die Hagebutte sein.

Zahlenreim - Eins, zwei, drei, vier … viele - Regina Schwarz

Eins, zwei, drei, vier ... viele

Eine XXL-Familie,
die ist ziemlich groß.
Kinder wie die Orgelpfeifen.
Immer ist was los.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7,
8 und 9 und 10.
Manche Leute glotzen einfach
oder bleiben stehn.
Mutter, Vater und acht Kinder:
Da geht‘s immer rund.
Solltest du mir das nicht glauben,
frag doch unsern Hund.

Kinderreim - E - Regina Schwarz

E

Eins, zwei, drei, vier,
schon steh ich hier
auf einem weißen Blatt Papier.
Vier Striche, die ganz einfach sind.
Vier Striche, die kennt jedes Kind.
Ein großes E ist leicht zu schreiben.
Und wer`s nicht will, der lässt es bleiben.

Wintergedicht - Bald ist wieder Winter - Volksgut

Bald ist wieder Winter

Schnee, Schnee, Flöckchen
fällt auf mein Söckchen.
Meine Söckchen werden nass,
Flöckchen, Flöckchen, was ist das?