Kinderreim - Buchstabenspaß

Kinderreim - Buchstabenspaß - Regina Schwarz

Buchstabenspaß

Buchstabenspaß von A bis Z,
lest auf Bäumen, lest im Bett.
Auf der Parkbank,
auf dem Klo,
hier und dort
und anderswo.
In der Schule
und im Bus,
und bei Z,
da macht ihr Schluss.

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Kinderreim - Pinguin - Regina Schwarz

Pinguin

Ein Pinguin, der plumpst piekfein
(Sprung ins Wasser machen und Nase zuhalten.)
mit Frack ins kalte Wasser rein.
Er plumpst, es platscht, es spritzt und zack,
(Springen, beide Hände seitlich aufschlagen, Arme hochschmeißen.)
pitschnass sind Pinguin und Frack.
(Sich schütteln...)

Zahlenreim - Ene, mene, 1, 2, 3 - Regina Schwarz

Ene, mene, 1, 2, 3

Ene, mene, 1, 2, 3 –
ich und Mama, das sind 2.
Mamas neuer Mann heiß Klaus,
wohnt mit uns im selben Haus.
 
Ene, mene, 1, 2, 3 –
Ann-Katrin ist auch dabei.
Sie hat rote Ringellocken
und isst gerne Knusperflocken.
 
Ene, mene, 1, 2, 3 –
ich und Papa, das sind 2.
Papas neue Frau Marie,
die mag mich, und ich mag sie.
 
Ene, mene, 4 und 2 –
sonntags haben alle frei,
und wir fangen alle Mann
mit dem Tag was Schönes an.

Wintergedicht - Es treibt der Wind im Winterwalde - Rainer Maria Rilke

Es treibt der Wind im Winterwalde

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird;
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

Kindergedicht -  Sitzt ein Büblein auf dem Ast - Volksgut

Sitzt ein Büblein auf dem Ast

Sitzt ein Büblein auf dem Ast,
hüpft von Ast zum Ästchen ,
guckt ins Vogelnestchen,
ei da lacht es, ei da kracht es,
Plumps da liegt es unten.

Kindergedicht -  Morgens früh um sechs - Volksgut

Morgens früh um Sechs

Morgens früh um sechs
kommt die kleine Hex‘.
Morgens früh um sieben
kocht sie gelbe Rüben.
Morgens früh um acht
wird Kaffee gemacht.
Morgens früh um neun
geht sie in die Scheun‘.
Morgens früh um zehn
holt sie Holz und Spän‘,
feuert an um elf,
kocht dann bis um zwölf:
Fröschebein‘ und Krebs und Fisch.
Hurtig, Kinder, kommt zu Tisch!

Herbstgedicht -  Die Vogelscheuche - Regina Schwarz

Die Vogelscheuche

Die Raben rufen: Krah, krah, krah!
Wer steht denn da, wer steht denn da?
 
Wir fürchten uns nicht, wir fürchten uns nicht
Vor dir mit deinem Brillengesicht.
 
Wir wissen ja auch ganz genau,
Du bist nicht Mann, du bist nicht Frau.
 
Du kannst ja nicht zwei Schritte geh'n
Und bleibst bei Wind und Wetter steh'n.
 
Du bist ja nur ein bloßer Stock,
 
Mit Stiefeln, Hosen, Hut und Rock.
Krah, krah, krah!