Kinderreim - C-Falter

Kinderreim - C-Falter - Regina Schwarz

C-Falter

Ein C-Falter schwebt aufs Klavier.
Die schönen Töne liebt das Tier.
Es hört ein A, ein E, ein Dis.
Am meisten liebt es C und Cis.

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Herbstgedicht - Herbstlied - Johann Gaudenz von Salis-Seewis (1762-1834)

Herbstlied

Bunt sind schon die Wälder,
gelb die Stoppelfelder,
und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen,
graue Nebel wallen,
kühler weht der Wind.
Sieh! Wie hier die Dirne
emsig Pflaum und Birne
in ihr Körbchen legt!
Dort, mit leichten Schritten,
jene leichten Quitten
in den Landhof trägt!
Wie die volle Traube
aus dem Regenlaube
purpurfarbig strahlt!
Am Geländer reifen
Pfirsiche, mit Streifen
rot und weiß bemalt.

Flinke Träger springen,
und die Mädchen singen,
alles jubelt froh!
Bunte Bänder schweben
zwischen hohen Reben
auf dem Hut von Stroh.

Geige tönt und Flöte
bei der Abendröte
und im Mondesglanz;
junge Winzerinnen
winken und beginnen
frohen Erntetanz.

Herbstgedicht - Schnibel, schnabel,  schnebel - Regina Schwarz

Schnibel, schnabel, schnebel

Schnibel, schnabel,  schnebel:
Im Herbst da kommt der Nebel.
Schnibel, schnabel, schnatter:
Die Gans fliegt übers Gatter
mit lautem "schnatter, schnatter“.

Herbstgedicht - Die Schwalben - Julius Sturm

Die Schwalben

Die Schwalben halten zwitschernd
hoch auf dem Turme Rat;
die Ält'ste spricht bedenklich:
„Der Herbst hat sich genaht.
 
Schon färben sich die Blätter,
die Felder werden leer;
bald tanzt kein einzig Mücklein
im Strahl der Sonne mehr.
 
„Seid ihr zur Reise fertig?"
Die Alten zwitschern: „Ja!"
Die Jungen fragen lustig:
„Wohin?" - „Nach Afrika!"
 
Nun schwirrt es durch die Lüfte,
verlassen ist das Nest;
doch alle hält die Liebe
an ihrer Heimat fest.
 
Wohl ist's viel hundert Meilen
von hier bis Afrika;
doch, kommt der Sommer wieder,
sind auch die Schwalben da.

Sommergedicht - Zwischenraum - Volksgut

Zwischenraum

Durch die Mitte der Natur
zieht sich eine Pappelschnur.
Rechts sind Bäume, links sind Bäume
und dazwischen Zwischenräume.
In der Mitte fließt ein Bach.
Ach!

Wintergedicht - Es schneit - Gustav Falke

Es schneit

Der erste Schnee, weich und dicht,
Die ersten wirbelnden Flocken.
Die Kinder drängen ihr Gesicht
Ans Fenster und frohlocken.

Da wird nun das letzte bisschen Grün
Leise, leise begraben.
Aber die jungen Wangen glühn,
Sie wollen den Winter haben.

Schlittenfahrt und Schellenklang
Und Schneebälle um die Ohren!
- Kinderglück, wo bist du?
Lang,Lang verschneit und erfroren.

Fallen die Flocken weich und dicht,
Stehen wir wohl erschrocken,
Aber die kleinen begreifens nicht,
Glänzen vor Glück und frohlocken.

Kindergedicht -  Ein großes Herz - Regina Schwarz

Ein großes Herz

Ich schenke dir ein großes Herz.
Es passt genau ins Zimmer.
Und wenn du magst, gib darauf Acht,
für heute und für immer.