Kindergedicht Das Hexen-Einmaleins

Kindergedicht - Das Hexen-Einmaleins - Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe
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Das Hexen-Einmaleins

Du musst verstehn!
Aus Eins mach Zehn,
Und Zwei lass gehn,
Und Drei mach gleich,
so bist du reich.
Verlier die Vier!
Aus Fünf und Sechs -
So sagt die Hex -
Mach Sieben und Acht,
So ists vollbracht:
Und Neun ist Eins,
Und Zehn ist keins,
Das ist das Hexen-Einmaleins!

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Von seinem Hauch!
 
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Kein Zuckerbäcker das versteht.
Und alles fein und silberrein,
Wie glänzt es doch im Sonnenschein!
Wär´ alles doch nur Zucker auch
Von seinem Hauch!
 
Doch nein, wir sind schon sehr erfreut,
Dass uns der Reif so Schönes beut.
O Winter, deinen Reif auch gib,
Uns ist auch Augenweide lieb,
Und ohne Duft und Frühlingshauch
Freu´ n wir uns auch.

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voll Trotz und Eigensinn.
Wohin man´s gerne haben möchte,
da will´s durchaus nicht hin.
Drum, soll es vorwärts, zieht man fein
am Schwänzlein es zurück;
Und dass ein Schwänzlein ist am Schwein,
das ist ein wahres Glück.