Zahlenreim - Der Sachenfinder

Zahlenreim - Der Sachenfinder - Regina Schwarz
Regina Schwarz
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Der Sachenfinder

Ich bin der tollste Sachenfinder,
ganz genau, wie alle Kinder.
Such im Zimmer Legosteine,
7 große und 8 kleine.
 
Ich bin der schnellste Sachenfinder,
ganz genau wie alle Kinder.
Fühl in meinen Ringelstrümpfen
nach 5 neuen Lieblingsschlümpfen.
 
Ich bin der größte Sachenfinder,
ganz genau wie alle Kinder.
Find in meiner Schlabberhose
1, 2, 3, 4 Rubbellose.
 
Ich bin der beste Sachenfinder,
ganz genau wie alle Kinder.
Zähl 6 Bären und 9 Pferde,
alle hocken auf der Erde.
 
Ich bin der schlauste Sachenfinder,
ganz genau wie alle Kinder.
Sachen finden geht im Nu.
Kinderleicht, das kannst auch du!

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Wintergedicht - Es schneit, es schneit - Volksgut

Es schneit, es schneit

Du liebe Zeit!
Es schneit, es schneit!
Die Flocken fliegen
und bleiben liegen.
Ach, bitte sehr:
noch mehr, noch mehr!

Zahlenreim - Ene, mene, 1, 2, 3 - Regina Schwarz

Ene, mene, 1, 2, 3

Ene, mene, 1, 2, 3 –
ich und Mama, das sind 2.
Mamas neuer Mann heiß Klaus,
wohnt mit uns im selben Haus.
 
Ene, mene, 1, 2, 3 –
Ann-Katrin ist auch dabei.
Sie hat rote Ringellocken
und isst gerne Knusperflocken.
 
Ene, mene, 1, 2, 3 –
ich und Papa, das sind 2.
Papas neue Frau Marie,
die mag mich, und ich mag sie.
 
Ene, mene, 4 und 2 –
sonntags haben alle frei,
und wir fangen alle Mann
mit dem Tag was Schönes an.

Frühlingsgedicht - Liebe, liebe Sonne - Volksgut

Liebe, liebe Sonne

Liebe, liebe Sonne,
Butter in die Tonne,
Mehl in den Sack.
Schließ die Tür des Himmels auf,
liebe Sonne, komm heraus!

Das Huhn

Ein Huhn, das fraß,
man glaubt es kaum,
die Blätter von ´nem Gummibaum,
dann ging es in den Hühnerstall
und legte einen Gummiball!

Flinke Fliegen

Wenn am Teich die Fliegen fliegen,
(Flugbewegungen mit den Händen machen.)
und Frösche auf der Lauer liegen,
(Den Kopf auf beide Hände stützen.)
dann fliehen alle flinken Fliegen,
(Schnelle Flugbewegungen mit den Händen machen, und Hände hinter dem Rücken verstecken.)
damit die Frösche sie nicht kriegen.
(Hände vor das Gesicht halten.)

Wintergedicht - Sie war ein Blümlein - Wilhelm Busch (1832-1908)

Sie war ein Blümlein

Sie war ein Blümlein hübsch und fein,
hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Er war ein junger Schmetterling,
der selig an der Blume hing.
Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
und nascht und säuselt da herum.
Oft kroch ein Käfer kribbelkrab
am hübschen Blümlein auf und ab.
Ach Gott, wie das dem Schmetterling
so schmerzlich durch die Seele ging.
Doch was am meisten ihn entsetzt,
das Allerschlimmste kam zuletzt.
Ein alter Esel fraß die ganze
von ihm so heißgeliebte Pflanze.