Kindergedicht - Die Vögel im Winter

Schönes Kindergedicht über den Winter | Die Vögel im Winter | Sprachspielspass.de

Die Vögel im Winter

Im Winter, wenn es schneit,
ist eine schlimme Zeit
für alle armen Vöglein.
Sie klagen weit und breit.

Wir streu´n gleich Futter aus,
dann kommen sie zum Haus,
die armen kleinen Vöglein
und halten ihren Schmaus.

Sie danken jedermann,
der geben mag und kann, -
die lieben kleinen Vögel,
die nehmen gern was an!

Weitere Kindergedichte, die wir empfehlen

Wintergedicht - Die drei Spatzen - Christian Morgenstern

Die drei Spatzen

In einem leeren Haselstrauch,
da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.

Der Erich rechts und links der Franz
und mittendrin der freche Hans.

Sie haben die Augen zu, ganz zu,
und obendrüber, da schneit es, hu!

Sie rücken zusammen dicht an dicht,
so warm wie der Hans hat´s niemand nicht.

Sie hör´n alle drei ihrer Herzlein Gepoch,
Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.

Kindergedicht - Fang den Frosch - Regina Schwarz

Fang den Frosch

Der Storch steht da
im Sonnenschein.
Der Storch steht da
auf einem Bein.
Stolziert dann los
und nickt und pickt,
nickt hier, pickt da,
und nickt und pickt.
Macht klipp, macht klapp,
macht klipp, klipp, klapp,
reißt seinen Schnabel auf
und schnapp:
Was macht er da?
Er fängt sich was.
Fängt Zappelfrosch
mit Zappelbein.
O Nein!

Kindergedicht -  Ich bin klein, mein Herz ist rein - Großheppacher Liederbuch

Ich bin klein, mein Herz ist rein

Ich bin klein,
mein Herz ist rein,
soll niemand drin wohnen
als Jesus allein.

Sommergedicht - Ein leiser Traum - Regina Schwarz

Ein leiser Traum

Ich schick dir einen leisen Traum
mit Sommerduft und Blüten.
Er trägt dich durch die dunkle Nacht
und möge dich behüten. 

Wintergedicht - Wiegenlied im Winter - Robert Reinick

Wiegenlied im Winter

Schlaf ein, mein süßes Kind!
Da draußen singt der Wind.
Er singt die ganze Welt zur Ruh’,
deckt sie mit weißen Betten zu.
Und bläst er ihr auch ins Gesicht,
sie rührt sich nicht und regt sich nicht,
aus ihren weißen Decken.
 
Schlaf ein, mein süßes Kind!
Da draußen geht der Wind,
pocht an die Fenster und schaut hinein,
und hört er wo ein Kind noch schrei’n,
da schilt und brummt und summt er sehr,
holt gleich sein Bett voll Schnee daher
und deckt es auf die Wiegen,
wenn’s Kind nicht still will liegen.
 
Schlaf ein mein süßes Kind!
Da draußen weht der Wind.
Er rüttelt an dem Tannenbaum;
da fliegt heraus ein schöner Traum;
der fliegt durch Schnee, durch Nacht und Wind
geschwind, geschwind zum lieben Kind
und singt von lust’gen Dingen,
die’s Christkind ihm wird bringen.
 
Schlaf ein, mein süßes Kind!
Da draußen bläst der Wind.
Doch ruft die Sonne: "Grüß’ euch Gott!"
Bläst er dem Kind die Backen rot,
und sagt der Frühling: "Guten Tag!"
bläst er die ganze Erde wach,
und was fein still gelegen
das freut sich allerwegen.
 
Drum schlaf mein süßes Kind,
bläst draußen auch der Wind!

Kindergedicht -  Morgens früh um sechs - Volksgut

Morgens früh um Sechs

Morgens früh um sechs
kommt die kleine Hex‘.
Morgens früh um sieben
kocht sie gelbe Rüben.
Morgens früh um acht
wird Kaffee gemacht.
Morgens früh um neun
geht sie in die Scheun‘.
Morgens früh um zehn
holt sie Holz und Spän‘,
feuert an um elf,
kocht dann bis um zwölf:
Fröschebein‘ und Krebs und Fisch.
Hurtig, Kinder, kommt zu Tisch!