Kindergedicht - Die Vögel im Winter

Schönes Kindergedicht über den Winter | Die Vögel im Winter | Sprachspielspass.de
Volksgut
PDF

Die Vögel im Winter

Im Winter, wenn es schneit,
ist eine schlimme Zeit
für alle armen Vöglein.
Sie klagen weit und breit.

Wir streu´n gleich Futter aus,
dann kommen sie zum Haus,
die armen kleinen Vöglein
und halten ihren Schmaus.

Sie danken jedermann,
der geben mag und kann, -
die lieben kleinen Vögel,
die nehmen gern was an!

Weitere Kindergedichte, die wir empfehlen

Zahlenreim - Ob das einer zählen kann? - Regina Schwarz

Ob das einer zählen kann?

Kuchenkrümel auf der Hose
und die Erbsen in der Dose:
Ob die einer zählen kann?
Das ist schwierig, Mann o Mann!
 
Hörnchennudeln in der Suppe
und die Haare einer Puppe:
Ob die einer zählen kann:
Das ist mühsam, Mann o Mann.
 
Gummibärchen in der Tüte
und verrückte, bunte Hüte:
Ob die einer zählen kann?
Das ist knifflig, Mann o Mann.
 
Und am Bach die Kieselsteine,
Tausendfüßlers Minibeine:
Ob die einer zählen kann?
Das ist schwierig, Mann o Mann.
 
Doch die Finger und die Zehen
kann ich zählen. Willst du‘s sehen?

Kindergedicht - Das Räuberkind - Regina Schwarz

Das Räuberkind

Vor Freude kann sich das Räuberkind auf den Po schlagen,
oder jemandem ein Geheimnis ins Ohr sagen.
Vor Freude kann es in die Luft hüpfen und springen,
oder laut vor sich hin singen.
 
Vor Freude kann das Räuberkind einen Baum ausreißen,
oder mit süßen Lakritzeschnecken schmeißen.
Vor Freude kann es sich kugeln und lachen,
oder eine allerliebste Räuberfratze machen.
 
Vor Freude kann das Räuberkind in die Luft küssen,
oder es kann – nach Räuberart – laut schreien müssen.
Vor Freude kann es sich um sich selber drehen,
oder einfach mucksmäuschenstill in der Ecke stehen.

Sommdergedicht - Ausflug - Johannes Trojan (1837-1915)

Ausflug

So grün ist der Wald und die Wiese so bunt,
und Vogelsang schallt über blühendem Grund.
So eng ist die Stube, die Welt ist so weit,
nun Mädel und Bube, nun macht euch bereit!
Der Morgen so hell strahlt über das Feld,
und fahren wir schnell hinein in die Welt,
in den Wald, auf die Flur, auf die Berge.

Sommergedicht - Die Schaukel - Heinrich Seidel ( 1842-1906)

Die Schaukel

Wie schön sich zu wiegen,
die Luft zu durchfliegen
am blühenden Baum!
Bald vorwärts vorüber,
bald rückwärts hinüber –
es ist wie ein Traum!
Die Ohren, sie brausen,
die Haare, sie sausen
und wehen hintan!
Ich schwebe und steige
bis hoch in die Zweige
des Baumes hinan.
Wie Vögel sich wiegen,
sich schwingen und fliegen
im luftigen Hauch:
Bald hin und bald wider,
hinauf und hernieder,
so fliege ich auch!

Mitmachreim für die Kita und Zuhause | Mückenfledermaus | Sprachspielspass.de

Mückenfledermaus

Die Mückenfledermaus jagt Mücken
und geistert unter Hängebrücken,
sucht nach den allerkleinsten Lücken
und will ein Käfermahl verdrücken.

Kindergedicht - Drehwurm - Regina Schwarz

Drehwurm

Im Kreis herum, im Kreis herum,          
immer, immer schneller.
Alles dreht und wirbelt mit,
die Tassen und die Teller.
Im Kreis herum, im Kreis herum
dreht sich die ganze Welt.
Wer dabei einen Drehwurm kriegt,
 der
         f
            ä
                ll
                     t.