Kinderreim - E und F

Kinderreim - E und F - Regina Schwarz

E und F

Das E steckt in der DECKE.
Es liebt Geheimverstecke.
Das F sieht aus dem Fenster
und ruft: „Buhuuu! Gespenster!“

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Wintergedicht - Vom Büblein auf dem Eis - Friedrich Wilhelm Güll

Vom Büblein auf dem Eis

Gefroren hat es heuer
Noch gar kein festes Eis.
Das Büblein steht am Weiher
Und spricht so zu sich leis:
„Ich will es einmal wagen,
Das Eis, es muss doch tragen.“ –
Wer weiß?
 
Das Büblein stampft und hacket
Mit seinem Stiefelein.
Das Eis auf einmal knacket,
Und krach! schon bricht’s hinein.
Das Büblein platscht und krabbelt
Als wie ein Krebs und zappelt
Mit Schrein.
 
„O helft, ich muss versinken
In lauter Eis und Schnee!
O helft, ich muss ertrinken
Im tiefen, tiefen See!“
Wär nicht ein Mann gekommen,
Der sich ein Herz genommen,
O weh!
 
Der packt es bei dem Schopfe
Und zieht es dann heraus:
Vom Fuß bis zu dem Kopfe
Wie eine Wassermaus.
Das Büblein hat getropfet,
Der Vater hat’s geklopfet
Zu Haus.

Sommergedicht - Sommerfrische - Joachim Ringelnatz

Sommerfrische

Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiss,
Das durch den sonnigen Himmel schreitet. 
Und schmücke den Hut, der dich begleitet, 
Mit einem grünen Reis.

Verstecke dich faul in der Fülle der Gräser.
Weil`s wohltut, weil`s frommt.
Und bist du ein Mundharmonikabläser
Und hast eine bei dir, dann spiel, was dir kommt.

Und lass deine Melodien lenken
Von dem freigegebenen Wolkengezupf.
Vergiss dich. Es soll dein Denken 
Nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf.

Wintergedicht - Die Frösche - Johann Wolfgang von Goethe

Die Frösche

Ein großer Teich war zugefroren,
die Fröschlein, in der Tiefe verloren,
durften nicht ferner quaken noch springen,
versprachen sich aber, im halben Traum,
fänden sie nur da oben Raum,
wie Nachtigallen wollten sie singen.
Der Tauwind kam, das Eis zerschmolz,
nun ruderten sie und landeten stolz
und saßen am Ufer weit und breit
und quakten wie in alter Zeit. 

Fühlingsgedicht - Frühlingsbotschaft - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Frühlingsbotschaft

Kuckuck, Kuckuck ruft`s aus dem Wald:
Lasset uns singen,
Tanzen und springen!

Frühling, Frühling wird es nun bald.
Kuckuck, Kuckuck lässt nicht sein Schrei'n:
Kommt in die Felder,

Wiesen und Wälder!
Frühling, Frühling, stelle dich ein!
Kuckuck, Kuckuck, trefflicher Held!

Was du gesungen,
Ist dir gelungen:
Winter, Winter räumet das Feld.

Kinderreim - E - Regina Schwarz

E

Eins, zwei, drei, vier,
schon steh ich hier
auf einem weißen Blatt Papier.
Vier Striche, die ganz einfach sind.
Vier Striche, die kennt jedes Kind.
Ein großes E ist leicht zu schreiben.
Und wer`s nicht will, der lässt es bleiben.

Kinderreim - Los geht’s - Regina Schwarz

Los geht's

Wer am besten hüpfen kann,
darf nach vorne,
der ist dran.
Frosch und Springmaus, Donnerkiel,
hüpfen haargenau ins Ziel.
Wer am besten kriechen kann,
darf nach vorne,
der ist dran.
Schnecke steht sofort parat,
kriecht in Richtung Kopfsalat.
Wer am besten springen kann,
darf nach vorne,
der ist dran.
Känguru und Floh, oho,
können springen – und zwar so!
Wer am besten trampeln kann,
darf nach vorne,
der ist dran.
Dromedar und Elefant,
trampeln kreuz und quer durchs Land.
Wer am besten sausen kann,
darf nach vorne, der ist dran:
Auf die Plätze, fertig, los!
Na, wo bleibt die Bande bloß?