Wintergedicht - Ein Fichtenbaum steht einsam

Wintergedicht - Ein Fichtenbaum steht einsam - Heinrich Heine
Heinrich Heine
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Ein Fichtenbaum steht einsam

Ein Fichtenbaum steht einsam
im Norden auf kahler Höh.
Ihn schläfert; mit weißer Decke
umhüllen ihn Eis und Schnee.
 
Er träumt von einer Palme,
die, fern im Morgenland,
einsam und schweigend trauert,
auf brennender Felsenwand.

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In der Luft, da fliegt sie,
auf der Erde liegt sie,
auf dem Baume sitzt sie,
in der Hand, da schwitzt sie,
auf dem Ofen zerläuft sie,
im Wasser gar ersäuft sie.
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Wer am besten hüpfen kann,
darf nach vorne,
der ist dran.
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hüpfen haargenau ins Ziel.
Wer am besten kriechen kann,
darf nach vorne,
der ist dran.
Schnecke steht sofort parat,
kriecht in Richtung Kopfsalat.
Wer am besten springen kann,
darf nach vorne,
der ist dran.
Känguru und Floh, oho,
können springen – und zwar so!
Wer am besten trampeln kann,
darf nach vorne,
der ist dran.
Dromedar und Elefant,
trampeln kreuz und quer durchs Land.
Wer am besten sausen kann,
darf nach vorne, der ist dran:
Auf die Plätze, fertig, los!
Na, wo bleibt die Bande bloß?
 

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Abends wenn ich schlafen geh
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zwei zu meiner Rechten
zwei zu meiner Linken
zwei zu meinen Häupten
zwei zu meinen Füßen
zwei, die mich decken
zwei, die mich wecken
zwei, die mich führen
ins himmlische Paradies