Kindergedicht - Ein kleines Krokodil

Kindergedicht - Ein kleines Krokodil - Regina Schwarz

Ein kleines Krokodil

Ein kleines Krokodil, dil, dil,
das langweilt sich am Nil, Nil, Nil.
Es kennt schon jedes Spiel, Spiel, Spiel
und schreit nach Eis am Stiel, Stiel, Stiel.
Davon frisst es zu viel, viel, viel,
das kleine Krokodil, dil, dil.
Drum spuckt es in den Nil, Nil, Nil,
das Eis mitsamt dem Stiel, Stiel, Stiel. 

Anleitung: Ein: In die Hände klatschen, klein: Rechte Hand über Kreuz nach vorne strecken, nes: In die Hände klatschen, Kro: linke Hand über Kreuz nach vorne strecken,  ko: In die Hände klatschen, di, dil, dil: Dreimal beide Hände nach vorne strecken…. usw.                                    

Weitere Kindergedichte, die wir empfehlen

Kinderreim - Piep, Piep, Mäuschen - Volksgut

Piep, Piep, Mäuschen

Piep, Piep, Mäuschen,
bleib in Deinem Häuschen.
Frisst du mir mein Butterbrot,
kommt die Katz´ und beißt dich tot.
Piep, Piep, Piep, recht guten Appetit

Wintergedicht -  Ausfahrt - Gustav Falke (1853-1916)

Ausfahrt

Schlitten vorm Haus
Steig ein, kleine Maus,
Zwei Kätzchen davor,
So geht's durch's Tor,
Zwei Kätzchen dahinter
So geht's durch den Winter.
 
Hinein ins Feld,
Wie weiß ist die Welt,
Auf einmal, o weh,
Kleine Maus liegt im Schnee
Kleine Maus liegt im Graben,
Wer will sie haben?
 
Schlitten vorm Haus,
Wo blieb kleine Maus?
Die Kätzchen, miau,
Die wissen's genau:
Hat nicht still gesessen,
Da haben wir sie gefressen. 

Kinderreim - O und P - Regina Schwarz

O und P

Der Ohrwurm sitzt vergnügt im Ohr
und spielt Ottilie etwas vor.
Die Pauke und der Paukenschlag,
die tönen wirbelnd: „Guten Tag“.

Weihnachtsgedicht - Immer ein Lichtlein mehr  - Matthias Claudius (1740-1815)

Immer ein Lichtlein mehr

Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.
Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.
Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!

Kindergedicht - Die fünf Hühnerchen - Victor Blüthgen (1844-1920)

Die fünf Hühnerchen

Ich war mal in dem Dorfe,
da gab es einen Sturm.
Da zankten sich fünf Hühnerchen
um einen Regenwurm.
Und als kein Wurm mehr war zu sehn,
da sagten alle: Piep!
Da hatten die fünf Hühnerchen
einander wieder lieb.

Wintergedicht - Erster Schnee - Christian Morgenstern 1871 – 1914

Erster Schnee

Aus silbergrauen Gründen tritt
ein schlankes Reh
im winterlichen Wald
und prüft vorsichtig, Schritt für Schritt,
den reinen, kühlen, frischgefallnen Schnee.
Und Deiner denk' ich, zierlichste Gestalt.