Zahlenreim - Eins, zwei, drei, vier ... viele

Zahlenreim - Eins, zwei, drei, vier … viele - Regina Schwarz

Eins, zwei, drei, vier ... viele

Eine XXL-Familie,
die ist ziemlich groß.
Kinder wie die Orgelpfeifen.
Immer ist was los.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7,
8 und 9 und 10.
Manche Leute glotzen einfach
oder bleiben stehn.
Mutter, Vater und acht Kinder:
Da geht‘s immer rund.
Solltest du mir das nicht glauben,
frag doch unsern Hund.

Weitere Kindergedichte, die wir empfehlen

Zahlenreim - Ob das einer zählen kann? - Regina Schwarz

Ob das einer zählen kann?

Kuchenkrümel auf der Hose
und die Erbsen in der Dose:
Ob die einer zählen kann?
Das ist schwierig, Mann o Mann!
 
Hörnchennudeln in der Suppe
und die Haare einer Puppe:
Ob die einer zählen kann:
Das ist mühsam, Mann o Mann.
 
Gummibärchen in der Tüte
und verrückte, bunte Hüte:
Ob die einer zählen kann?
Das ist knifflig, Mann o Mann.
 
Und am Bach die Kieselsteine,
Tausendfüßlers Minibeine:
Ob die einer zählen kann?
Das ist schwierig, Mann o Mann.
 
Doch die Finger und die Zehen
kann ich zählen. Willst du‘s sehen?

Nikolausgedicht - Nikolaus, du bist ein frommer Mann - Anonym

Nikolaus, du bist ein frommer Mann

Nikolaus, du bist ein frommer Mann,
der Kinder sehr gut leiden kann.
Wir lieben dich von Herzen
und zünden an die Kerzen.
Bitte bring uns schöne Sachen,
die uns allen Freude machen!

Herbstgedicht - Vom schlafenden Apfel - Robert Reinick (1805-1852)

Vom schlafenden Apfel

Im Baum im grünen Bettchen
hoch oben sich ein Apfel wiegt,
der hat so rote Bäckchen,
man sieht's, dass er im Schlafe liegt.
Ein Kind steht unterm Baume,
das schaut und schaut und ruft hinauf:
„Ach Apfel, komm herunter!
Hör endlich mit dem Schlafen auf!"
Es hat ihn so gebeten,
glaubt ihr, er wäre aufgewacht?
Er rührt sich nicht im Bette,
sieht aus, als ob im Schlaf er lacht.
Da kommt die liebe Sonne
am Himmel hoch daherspaziert.
„Ach Sonne, liebe Sonne,
mach du, dass sich der Apfel rührt!"
Die Sonne spricht: „Warum nicht?"
Und wirft ihm Strahlen ins Gesicht,
küsst ihn dazu so freundlich,
der Apfel aber rührt sich nicht.
Nun schau, da kommt ein Vogel
und setzt sich auf den Baum hinauf.
„Ei, Vogel du musst singen,
gewiss, gewiss, das weckt ihn auf!"
Der Vogel wetzt den Schnabel
und singt ein Lied so wundernett
und singt aus voller Kehle,
der Apfel rührt sich aber nicht im Bett.
Und wer kam nun gegangen?
Es war der Wind, den kenn ich schon,
der küsst nicht und der singt nicht,
der pfeift aus einem andern Ton.
Er stemmt in beide Seiten
die Arme, bläst die Backen auf
und bläst und bläst, und richtig,
der Apfel wacht erschrocken auf.
Und springt vom Baum herunter
grad in die Schürze von dem Kind,
das hebt ihn auf und freut sich
und ruft: „Ich danke schön, Herr Wind!"

Weihnachtsgedicht -  Holler, boller, Rumpelsack - Albert Sergel (1876-1946)

Holler, boller, Rumpelsack

Holler, boller, Rumpelsack,
Niklaus trug sie huckepack.
Weihnachtsnüsse, rund und braun,
runzlig, punzlig anzuschaun.
Knackt die Schale, springt der Kern:
Weihnachtsnüsse ess ich gern.

Wintergedicht - Der erste Schnee - Friedrich Wilhelm Güll

Der erste Schnee

Ei, du liebe, liebe Zeit,
ei, wie hat's geschneit, geschneit!
Rings herum, wie ich mich dreh,
nichts als Schnee und lauter Schnee.
Wald und Wiesen, Hof und Hecken,
alles steckt in weißen Decken.
 
Und im Garten jeder Baum,
jedes Bäumchen voller Flaum!
Auf dem Sims, dem Blumenbrett
liegt er wie ein Federbett.
Auf den Dächern um und um
nichts als Baumwoll' rings herum.
 
Und der Schlot vom Nachbarhaus,
wie possierlich sieht er aus:
Hat ein weißes Müllerkäppchen,
hat ein weißes Müllerjöppchen!
Meint man nicht, wenn er so raucht,
dass er just sein Pfeifchen schmaucht?
 
Und im Hof der Pumpenstock
hat gar einen Zottelrock
und die ellenlange Nase
geht schier vor bis an die Straße.
Und gar draußen vor dem Haus!
Wär' nur erst die Schule aus!
 
Aber dann, wenn's noch so stürmt,
wird ein Schneemann aufgetürmt,
dick und rund und rund und dick,
steht er da im Augenblick.
Auf dem Kopf als Hut 'nen Tiegel
und im Arm den langen Prügel
und die Füße tief im Schnee
und wir rings herum, juchhe!
 
Ei, ihr lieben, lieben Leut',
was ist heut' das eine Freud'!

Flinke Fliegen

Wenn am Teich die Fliegen fliegen,
(Flugbewegungen mit den Händen machen.)
und Frösche auf der Lauer liegen,
(Den Kopf auf beide Hände stützen.)
dann fliehen alle flinken Fliegen,
(Schnelle Flugbewegungen mit den Händen machen, und Hände hinter dem Rücken verstecken.)
damit die Frösche sie nicht kriegen.
(Hände vor das Gesicht halten.)