Wintergedicht - Es schneit, es schneit

Wintergedicht - Es schneit, es schneit - Volksgut
Volksgut
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Es schneit, es schneit

Du liebe Zeit!
Es schneit, es schneit!
Die Flocken fliegen
und bleiben liegen.
Ach, bitte sehr:
noch mehr, noch mehr!

Weitere Kindergedichte, die wir empfehlen

Kinderreim - Piep, Piep, Mäuschen - Volksgut

Piep, Piep, Mäuschen

Piep, Piep, Mäuschen,
bleib in Deinem Häuschen.
Frisst du mir mein Butterbrot,
kommt die Katz´ und beißt dich tot.
Piep, Piep, Piep, recht guten Appetit

Kinderreim - B - Regina Schwarz

B

Bläser blasen,
Bären brummen,
Blumen blühen,
Bienen summen.
Bücher blättern
nicht für sich.
Bücher brauchen
dafür dich.

Herbstgedicht - Vom schlafenden Apfel - Robert Reinick (1805-1852)

Vom schlafenden Apfel

Im Baum im grünen Bettchen
hoch oben sich ein Apfel wiegt,
der hat so rote Bäckchen,
man sieht's, dass er im Schlafe liegt.
Ein Kind steht unterm Baume,
das schaut und schaut und ruft hinauf:
„Ach Apfel, komm herunter!
Hör endlich mit dem Schlafen auf!"
Es hat ihn so gebeten,
glaubt ihr, er wäre aufgewacht?
Er rührt sich nicht im Bette,
sieht aus, als ob im Schlaf er lacht.
Da kommt die liebe Sonne
am Himmel hoch daherspaziert.
„Ach Sonne, liebe Sonne,
mach du, dass sich der Apfel rührt!"
Die Sonne spricht: „Warum nicht?"
Und wirft ihm Strahlen ins Gesicht,
küsst ihn dazu so freundlich,
der Apfel aber rührt sich nicht.
Nun schau, da kommt ein Vogel
und setzt sich auf den Baum hinauf.
„Ei, Vogel du musst singen,
gewiss, gewiss, das weckt ihn auf!"
Der Vogel wetzt den Schnabel
und singt ein Lied so wundernett
und singt aus voller Kehle,
der Apfel rührt sich aber nicht im Bett.
Und wer kam nun gegangen?
Es war der Wind, den kenn ich schon,
der küsst nicht und der singt nicht,
der pfeift aus einem andern Ton.
Er stemmt in beide Seiten
die Arme, bläst die Backen auf
und bläst und bläst, und richtig,
der Apfel wacht erschrocken auf.
Und springt vom Baum herunter
grad in die Schürze von dem Kind,
das hebt ihn auf und freut sich
und ruft: „Ich danke schön, Herr Wind!"

Kinderreim - Nashornfrage - Regina Schwarz

Nashornfrage

Beim Nashorn sitzt das Nasenhorn
auf Nashorns Nase, und zwar vorn.
Und jetzt die große Nashornfrage?
Nast das Nashorn alle Tage?             

Kinderreim - Los geht’s - Regina Schwarz

Los geht's

Wer am besten hüpfen kann,
darf nach vorne,
der ist dran.
Frosch und Springmaus, Donnerkiel,
hüpfen haargenau ins Ziel.
Wer am besten kriechen kann,
darf nach vorne,
der ist dran.
Schnecke steht sofort parat,
kriecht in Richtung Kopfsalat.
Wer am besten springen kann,
darf nach vorne,
der ist dran.
Känguru und Floh, oho,
können springen – und zwar so!
Wer am besten trampeln kann,
darf nach vorne,
der ist dran.
Dromedar und Elefant,
trampeln kreuz und quer durchs Land.
Wer am besten sausen kann,
darf nach vorne, der ist dran:
Auf die Plätze, fertig, los!
Na, wo bleibt die Bande bloß?
 

Kindergedichte - Der Weg zur Schule - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Der Weg zur Schule

Im Winter, wenn es frieret,
Im Winter, wenn es schneit,
Dann ist der Weg zur Schule
Fürwahr noch mal so weit.
 
Und wenn der Kuckuck rufet,
Dann ist der Frühling da,
Dann ist der Weg zur Schule
 Fürwahr noch mal so nah.
 
Wer aber gerne lernet,
dem ist kein Weg zu fern,
Im Frühling wie im Winter
Geh´ ich zur Schule gern.