Wintergedicht - Es wächst im Winter auf dem Dach (Rätsel)

Wintergedicht -  Es wächst im Winter auf dem Dach (Rätsel) - Volksgut

Es wächst im Winter auf dem Dach (Rätsel)

Es wächst im Winter auf dem Dach,
fällt es herunter, mach es Krach. Wenn die Sonne richtig scheint,
es sich schnell zu Tode weint.

Auflösung: Der Eiszapfen

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Kinderreim - Q - Regina Schwarz

Q

Immer kommt das Q
zusammen mit dem u,
denn Q und u, die beiden,
können sich gut leiden.
Sie treffen auf ein alle,
schon werden sie zur Qualle.
Sie treffen das Wort bitte,
das b geht weg, jetzt heißt es Quitte.
Da stehen i und z herum
und sehn sich nach den beiden um.
„Ihr kommt gerade recht.
Ein Quiz zu werden
ist nicht schlecht.“

Herbstgedicht - Apfelernte - Hanns von Gumppenberg

Apfelernte


Die ersten Äpfel fallen vom Wurm,
Die zweiten Äpfel, die fällt der Sturm,
Die dritten erntet man ein:
Welche mögen die besten wohl sein?

Die dritten natürlich! lacht jedermann:
Weil man nur die servieren kann!
Die schält sich dann
Respektvoll der Esser
Mit sorglichem Messer -
Doch Wurm und Sturm, die wissen es besser.

Kindergedicht -  Messer, Gabel, Schere, Licht - Volksgut

Messer, Gabel, Schere, Licht

Messer, Gabel, Schere, Licht
sind für kleine Kinder nicht

Kindergedicht -  Ein großes Herz - Regina Schwarz

Ein großes Herz

Ich schenke dir ein großes Herz.
Es passt genau ins Zimmer.
Und wenn du magst, gib darauf Acht,
für heute und für immer.

Herbstgedicht - Die Schwalben - Julius Sturm

Die Schwalben

Die Schwalben halten zwitschernd
hoch auf dem Turme Rat;
die Ält'ste spricht bedenklich:
„Der Herbst hat sich genaht.
 
Schon färben sich die Blätter,
die Felder werden leer;
bald tanzt kein einzig Mücklein
im Strahl der Sonne mehr.
 
„Seid ihr zur Reise fertig?"
Die Alten zwitschern: „Ja!"
Die Jungen fragen lustig:
„Wohin?" - „Nach Afrika!"
 
Nun schwirrt es durch die Lüfte,
verlassen ist das Nest;
doch alle hält die Liebe
an ihrer Heimat fest.
 
Wohl ist's viel hundert Meilen
von hier bis Afrika;
doch, kommt der Sommer wieder,
sind auch die Schwalben da.

Herbstgedicht -  Baum im Herbst - Regina Schwarz

Baum im Herbst

Was habt ihr plumpen Tölpel mich gerüttelt,
als ich in seliger Blindheit stand!
 
Nie hat ein Schreck grausamer mich geschüttelt,
– mein Traum, mein goldner Traum entschwand.
 
Nashörner ihr mit Elephanten-Rüsseln,
macht man nicht höflich erst: Klopf! Klopf!
Vor Schrecken warf ich euch die Schüsseln
goldreifer Früchte – an den Kopf.