Kinderreim - F

Kinderreim - F - Regina Schwarz

F

Ein F ist allein,
lädt das R zu sich ein.
Noch ein E kommt hinzu,
kurz danach auch das U.
Steht ein N vor dem Haus,
holt die Vier zu sich raus.
Meint das mitgebrachte D:
„Kommt, wir gehen zum E!“

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Wintergedicht - Der Schneemann auf der Straße - Robert Reinick

Der Schneemann auf der Straße

Der Schneemann auf der Straße
trägt einen weißen Rock,
hat eine rote Nase
und einen dicken Stock.

Er rührt sich nicht vom Flecke,
auch wenn es stürmt und schneit.
Stumm steht er in der Ecke
zur kalten Winterszeit.

Doch tropft es von den Dächern
im ersten Sonnenschein,
da fängt er an zu laufen,
und niemand holt ihn ein.

Tolles Kindergedicht von Heinrich Seidel zum Frühling | April | Sprachspielspass.de

April

April! April!
Der weiß nicht, was er will.
Bald lacht der Himmel klar und rein,
Bald schaun die Wolken düster drein,
Bald Regen und bald Sonnenschein!
Was sind mir das für Sachen,
Mit Weinen und mit Lachen
Ein solch Gesaus zu machen!
April! April!
Der weiß nicht, was er will.
O weh! O weh!
Nun kommt er gar mit Schnee!
Und schneit mir in den Blütenbaum,
In all den Frühlingswiegentraum!
Ganz greulich ist's, man glaubt es kaum:
Heut Frost und gestern Hitze,
Heut Reif und morgen Blitze;
Das sind so seine Witze.
O weh! O weh!
Nun kommt er gar mit Schnee!
Hurra! Hurra!
Der Frühling ist doch da!
Und kriegt der raue Wintersmann
Auch seinen Freund, den Nordwind, an
Und wehrt er sich, so gut er kann,
Es soll ihm nicht gelingen;
Denn alle Knospen springen,
Und alle Vöglein singen.
Hurra! Hurra!
Der Frühling ist doch da!

Kinderreim - V und W - Regina Schwarz

V und W

Der Vielfraß ist heut nicht willkommen,
er hat sich neulich schlecht benommen
beim Waschbär und beim Warzenschwein.
Die laden Vielfraß nie mehr ein.

Wintergedicht -  In der Luft, da fliegt sie (Rätsel) - Volksgut

In der Luft, da fliegt sie (Rätsel)

In der Luft, da fliegt sie,
auf der Erde liegt sie,
auf dem Baume sitzt sie,
in der Hand, da schwitzt sie,
auf dem Ofen zerläuft sie,
im Wasser gar ersäuft sie.
Jedes Kind erkennt sie,
wer von euch mir nennt sie?

Zahlenreim - Ene, mene, 1, 2, 3 - Regina Schwarz

Ene, mene, 1, 2, 3

Ene, mene, 1, 2, 3 –
ich und Mama, das sind 2.
Mamas neuer Mann heiß Klaus,
wohnt mit uns im selben Haus.
 
Ene, mene, 1, 2, 3 –
Ann-Katrin ist auch dabei.
Sie hat rote Ringellocken
und isst gerne Knusperflocken.
 
Ene, mene, 1, 2, 3 –
ich und Papa, das sind 2.
Papas neue Frau Marie,
die mag mich, und ich mag sie.
 
Ene, mene, 4 und 2 –
sonntags haben alle frei,
und wir fangen alle Mann
mit dem Tag was Schönes an.

Wintergedicht - Der erste Schnee - Friedrich Wilhelm Güll

Der erste Schnee

Ei, du liebe, liebe Zeit,
ei, wie hat's geschneit, geschneit!
Rings herum, wie ich mich dreh,
nichts als Schnee und lauter Schnee.
Wald und Wiesen, Hof und Hecken,
alles steckt in weißen Decken.
 
Und im Garten jeder Baum,
jedes Bäumchen voller Flaum!
Auf dem Sims, dem Blumenbrett
liegt er wie ein Federbett.
Auf den Dächern um und um
nichts als Baumwoll' rings herum.
 
Und der Schlot vom Nachbarhaus,
wie possierlich sieht er aus:
Hat ein weißes Müllerkäppchen,
hat ein weißes Müllerjöppchen!
Meint man nicht, wenn er so raucht,
dass er just sein Pfeifchen schmaucht?
 
Und im Hof der Pumpenstock
hat gar einen Zottelrock
und die ellenlange Nase
geht schier vor bis an die Straße.
Und gar draußen vor dem Haus!
Wär' nur erst die Schule aus!
 
Aber dann, wenn's noch so stürmt,
wird ein Schneemann aufgetürmt,
dick und rund und rund und dick,
steht er da im Augenblick.
Auf dem Kopf als Hut 'nen Tiegel
und im Arm den langen Prügel
und die Füße tief im Schnee
und wir rings herum, juchhe!
 
Ei, ihr lieben, lieben Leut',
was ist heut' das eine Freud'!