Kindergedicht - Fang den Frosch

Kindergedicht - Fang den Frosch - Regina Schwarz

Fang den Frosch

Der Storch steht da
im Sonnenschein.
Der Storch steht da
auf einem Bein.
Stolziert dann los
und nickt und pickt,
nickt hier, pickt da,
und nickt und pickt.
Macht klipp, macht klapp,
macht klipp, klipp, klapp,
reißt seinen Schnabel auf
und schnapp:
Was macht er da?
Er fängt sich was.
Fängt Zappelfrosch
mit Zappelbein.
O Nein!

Anleitung: Auf einem Bein stehen, dann im Storchengang gehen und nach rechts und links nicken. Mit den Händen einen Schnabel formen und auf- und zuklappen. Bei „schnapp“ den Schnabel laut zuklappen. Sich schütteln.

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Kinderreim - Buchstabenspaß - Regina Schwarz

Buchstabenspaß

Buchstabenspaß von A bis Z,
lest auf Bäumen, lest im Bett.
Auf der Parkbank,
auf dem Klo,
hier und dort
und anderswo.
In der Schule
und im Bus,
und bei Z,
da macht ihr Schluss.

Sommergedicht - Ein leiser Traum - Regina Schwarz

Ein leiser Traum

Ich schick dir einen leisen Traum
mit Sommerduft und Blüten.
Er trägt dich durch die dunkle Nacht
und möge dich behüten. 

Herbstgedicht - Herbst - Detlev von Liliencron (1844-1909)

Herbst

Astern blühen schon im Garten,
schwächer trifft der Sonnenpfeil
Blumen, die den Tod erwarten
durch des Frostes Henkerbeil.
Brauner dunkelt längst die Heide,
Blätter zittern durch die Luft.
Und es liegen Wald und Weide
unbewegt im blauen Duft.
Pfirsich an der Gartenmauer,
Kranich auf der Winterflucht.
Herbstes Freuden, Herbstes Trauer,
Welke Rosen, reife Frucht.

Wenn's schneit, wenn's schneit

Wenn's schneit, wenn 's schneit,
ist Weihnacht nicht mehr weit.
Dann geht der alte Nikolaus
mit seinem Sack von Haus zu Haus.
Wenn's schneit, wenn 's schneit,
ist Weihnacht nicht weit.
Dann kann man durch die Straßen gehn
und all die schönen Sachen sehn.
Wenn's schneit , wenn's schneit,
ist Weihnacht nicht mehr weit.
Dann riecht es, ach so wundersam,
nach Äpfeln und nach Marzipan.

Herbstgedicht - Septembermorgen - Eduard Mörike

Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.

Sommergedicht - Das Lied der Vögel - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Das Lied der Vögel

Wir Vögel haben's wahrlich gut,
Wir fliegen, hüpfen, singen.
Wir singen frisch und wohlgemut,
Das Wald und Feld erklingen.
 
Wir sind gesund und sorgenfrei,
Und finden, was uns schmecket;
Wohin wir fliegen, wo's auch sei,
Ist unser Tisch gedecket.
 
Ist unser Tagewerk vollbracht,
Dann zieh'n wir in die Bäume,
Wir ruhen still und sanft die Nacht
Und haben süße Träume.
 
Und weckt uns früh der Sonnenschein,
Dann schwingen wir's Gefieder,
Wir fliegen in die Welt hinein
Und singen unsre Lieder.