Kinderreim - I

Kinderreim - I - Regina Schwarz

I

Iris mag nichts,
Iris isst nichts,
Iris sagt: „Igitt!“
Auf dem Tisch steht
Haferschleim.
Guten Appetit.

Weitere Kindergedichte, die wir empfehlen

Wintergedicht - Bald ist wieder Winter - Volksgut

Bald ist wieder Winter

Schnee, Schnee, Flöckchen
fällt auf mein Söckchen.
Meine Söckchen werden nass,
Flöckchen, Flöckchen, was ist das?

Wintergedicht - Vom Büblein auf dem Eis - Friedrich Wilhelm Güll

Vom Büblein auf dem Eis

Gefroren hat es heuer
Noch gar kein festes Eis.
Das Büblein steht am Weiher
Und spricht so zu sich leis:
„Ich will es einmal wagen,
Das Eis, es muss doch tragen.“ –
Wer weiß?
 
Das Büblein stampft und hacket
Mit seinem Stiefelein.
Das Eis auf einmal knacket,
Und krach! schon bricht’s hinein.
Das Büblein platscht und krabbelt
Als wie ein Krebs und zappelt
Mit Schrein.
 
„O helft, ich muss versinken
In lauter Eis und Schnee!
O helft, ich muss ertrinken
Im tiefen, tiefen See!“
Wär nicht ein Mann gekommen,
Der sich ein Herz genommen,
O weh!
 
Der packt es bei dem Schopfe
Und zieht es dann heraus:
Vom Fuß bis zu dem Kopfe
Wie eine Wassermaus.
Das Büblein hat getropfet,
Der Vater hat’s geklopfet
Zu Haus.

Kinderreim - Es war einmal ein Mann - Volksgut

Es war einmal ein Mann

Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem purpurroten Mäntelein.

Das Männlein steht im Walde auf einem Bein
Und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein,
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem kleinen schwarzen Käppelein?

(gesprochen)
Das Männlein dort auf einem Bein
Mit seinem roten Mäntelein
Und seinem schwarzen Käppelein
Kann nur die Hagebutte sein.

Kindergedicht -  Du - Regina Schwarz

Du

Ich geh in deinem Gesicht spazieren.
Alles vertraut:
dein Mund,
deine Nase.
Ich fühle
die weiche Haut
und muss halten
bei den lachenden Augen.
Ich zähle die kleinen Falten.
Kuschle mich
in deinen Arm,
fühl mich geborgen.
Du bist so warm.

Herbstgedicht - Raschel, Raschel - Regina Schwarz

Raschel, raschel

Buntes Herbstlaub: 
Raschel, raschel
raschel:
Meine Füße
machen M u s i k.

Wintergedicht - A, a, a, der Winter ist da - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

A, a, a, der Winter ist da

A, a, a, der Winter ist da.
Herbst und Sommer sind vergangen,
Winter, der hat angefangen,
A, a, a, der Winter ist da.

E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee.
Blumen blüh´ n an Fensterscheiben,
Sind sonst nirgends aufzutreiben,
E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee.

I, i, i, vergiss die Armen nie.
Hat oft nichts, sich zuzudecken,
Wenn nun Frost und Kält´ ihn schrecken.
I, i, i, vergiss die Armen nie.

O, o, o, wie sind wir alle froh
wenn der Nikolaus wird was bringen
und vom Tannenbaum wir singen
O, o, o, wie sind wir alle froh.

U, u, u, die Teiche frieren zu
hei, nun geht es wie der Wind
übers blanke Eis geschwind
U, u, u, die Teiche frieren zu.