Kinderbuch - Ich geb immer auf dich Acht. Gute Nacht

Buchempfehlung-  Ich geb immer auf dich Acht. Gute Nacht - Regina Schwarz - aracari Verlag
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Ich geb immer auf dich Acht. Gute Nacht

Bücher für die Kleinsten! Lesen von Anfang an! Diesem Motto hat sich auch der Schweizer aracari verlag verschrieben.
Das herzerwärmende  Pappbilderbuch „Ich geb immer auf dich Acht. Gute Nacht“   mit Klappen zum Staunen für Kinder ab 2 Jahren hat er herausgegeben. 
„Die Schaffensfreude der beiden Buchmacherinnen spricht aus jeder Seite. So sehr, dass sich auch die Großen aufs Schlafengehen freuen werden.“
 
sutterlüty magazin, Dezember 2017
 
„Hasi und Murmel sind ein starkes Team, vor allem wenn´s ins Bett gehen soll. Dann reimen sie sich durch Abenteuer, Hasi vertreibt alle Ängste vom armen Tropf, bis sie dicht an dicht liegen, damit Träume Flügel kriegen.“
 
ELTERN, November 2017

Weitere Kindergedichte, die wir empfehlen

Frühlingsgedicht - Ringel, Ringel, Reihen - Volksgut

Ringel, Ringel, Reihen

Ringel, Ringel, Reihen,
lustig ist´s im Freien!
Sonn´ ist hell und Himmel blau,
blau die Blumen, grün die Au´!
Lustig ist´s im Freien,
Ringel, Ringel, Reihen!

Sommergedicht - Ellengröße - Abraham Emanuel Fröhlich (1796-1865)

Ellengröße

Die Pappel spricht zum Bäumchen:
Was machst du dich so breit
mit den geringen Pfläumchen?
Es sagt: Ich bin erfreut,
dass ich nicht bloß ein Holz,
nicht eine leere Stange!
Was! Ruft die Pappel stolz.
Ich bin zwar eine Stange,
doch eine lange, lange.

Wintergedicht - Vom Büblein auf dem Eis - Friedrich Wilhelm Güll

Vom Büblein auf dem Eis

Gefroren hat es heuer
Noch gar kein festes Eis.
Das Büblein steht am Weiher
Und spricht so zu sich leis:
„Ich will es einmal wagen,
Das Eis, es muss doch tragen.“ –
Wer weiß?
 
Das Büblein stampft und hacket
Mit seinem Stiefelein.
Das Eis auf einmal knacket,
Und krach! schon bricht’s hinein.
Das Büblein platscht und krabbelt
Als wie ein Krebs und zappelt
Mit Schrein.
 
„O helft, ich muss versinken
In lauter Eis und Schnee!
O helft, ich muss ertrinken
Im tiefen, tiefen See!“
Wär nicht ein Mann gekommen,
Der sich ein Herz genommen,
O weh!
 
Der packt es bei dem Schopfe
Und zieht es dann heraus:
Vom Fuß bis zu dem Kopfe
Wie eine Wassermaus.
Das Büblein hat getropfet,
Der Vater hat’s geklopfet
Zu Haus.

Frühlingsgedicht - Frühling - Heinrich Seidel (1842 - 1906)

Frühling

Was rauschet,  was rieselt,  was rinnet so schnell?
Was blitzt in der Sonne? Was schimmert so hell?
Und als ich so fragte, da murmelt der Bach:
"Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach!"
Was knospet, was keimet,  was duftet so lind?
Was grünet so fröhlich? Was flüstert im Wind?
Und als ich so fragte, da rauscht es im Hain:
"Der Frühling, der Frühling, der Frühling zieht ein!"
Was klingelt, was klaget, was flötet so klar?
Was jauchzet, was jubelt so wunderbar?
Und als ich so fragte, die Nachtigall schlug:
"Der Frühling, der Frühling!" - Da wusst' ich genug!

Kindergedicht -  Widersprüchliches - Volksgut

Widersprüchliches

Dunkel war's,
der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur,
als ein Auto blitzesschnelle
langsam um die Ecke fuhr.
Drinnen saßen stehend Leute
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschossner Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief.
Und der Wagen fuhr im Trabe
rückwärts einen Berg hinauf.
Droben zog ein alter Rabe
grade eine Turmuhr auf.
Ringsumher herrscht tiefes Schweigen,
und mit fürchterlichem Krach
spielen in des Grases Zweigen
zwei Kamele lautlos Schach.
Und auf einer roten Bank,
die blau angestrichen war,
saß ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar.
Neben ihm ne alte Schrulle,
die kaum siebzehn Jahr alt war,
in der Hand ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.
Oben auf dem Apfelbaume,
der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume
und an Nüssen noch genug.
Von der regennassen Straße
wirbelte der Staub empor.
Und ein Junge bei der Hitze
mächtig an den Ohren fror.
Beide Hände in den Taschen
hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen,
wie nach Veilchen roch die Kuh.
Und zwei Fische liefen munter
durch das blaue Kornfeld hin.
Endlich ging die Sonne unter
und der graue Tag erschien.
Holder Engel, süßer Bengel,
furchtbar liebes Trampeltier.
Du hast Augen wie Sardellen,
alle Ochsen gleichen Dir.

Kindergedicht -  Morgens früh um sechs - Volksgut

Morgens früh um Sechs

Morgens früh um sechs
kommt die kleine Hex‘.
Morgens früh um sieben
kocht sie gelbe Rüben.
Morgens früh um acht
wird Kaffee gemacht.
Morgens früh um neun
geht sie in die Scheun‘.
Morgens früh um zehn
holt sie Holz und Spän‘,
feuert an um elf,
kocht dann bis um zwölf:
Fröschebein‘ und Krebs und Fisch.
Hurtig, Kinder, kommt zu Tisch!