Kindergedicht - Kartoffelbrei

Kindergedicht - Kartoffelbrei - Regina Schwarz

Kartoffelbrei

Stampfkartoffel,
stampf, stampf, stampf:
Das geht Eins, Zwei, Drei –
Dampfkartoffel,
Stampfkartoffel,
keine Zauberei.
Stampf, stampf, stampf,
wer ist hier dabei?
Stampfbär Eins
und Stampfbär Zwei.
Ups – Kartoffelbärenbrei

Anleitung: Mit dem rechten und linken Bein abwechselnd stampfen. Bei „Ups“ die Hand vor den Mund halten. 

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Kinderreim - Das Warzenschwein - Regina Schwarz

Das Warzenschwein

Das Warzenschwein macht plitsche-platsche,
ist stolz auf seine Fliegen… (klatsche),
hängt bis zum Po fast in der … (Matsche)
und hilft gern Freunden aus der… (Patsche).

Sommgergedicht - Bist du schon auf der Sonne gewesen? - Joachim Ringelnatz (1883-1934)

Bist du schon auf der Sonne gewesen?

Bist du schon auf der Sonne gewesen?
Nein? – Dann brich dir aus einem Besen
ein kleines Stück Spazierstock heraus
und schleiche dich heimlich aus dem Haus
und wandere langsam in aller Ruh
immer direkt auf die Sonne zu.
So lange, bis es ganz dunkel geworden.
Dann öffne leise dein Taschenmesser,
damit dich keine Mörder ermorden.
Und wenn du die Sonne nicht mehr erreichst,
dann ist es fürs erste Mal schon besser,
dass du dich wieder nach Hause schleichst.

Kinderreim - A - Regina Schwarz

A

Hier und dort und da
findest du ein a:
In Ali, Anton und in Anne,
in einer alten Kaffeekanne,
im Quark und Quatsch,
im Kübel Matsch,
in dann und wann,
im Wörtchen kann,
in acht mal acht
und „Gute Nacht“.

Kinderreim - Wackeldackel - Regina Schwarz

Wackeldackel

Der Wackeldackel wackelt
mit seinem Wackelschwanz.
Er macht den Wi, Wa, Wackel
Wackeldackeltanz.
Wi, wa, wackel,
Wackelwackeldackel,
wackelt hin und wackelt her,
wackeldackeln ist nicht schwer.

Witziges Kindergedicht von Joachim Ringelnatz | Die Ameisen | Sprachspielspass.de

Die Ameisen

In Hamburg lebten zwei Ameisen,
die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona, auf der Chaussee,
da taten ihnen die Beine weh,
und da verzichteten sie weise
dann auf den letzten Teil der Reise.

Kindergedicht -  Widersprüchliches - Volksgut

Widersprüchliches

Dunkel war's,
der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur,
als ein Auto blitzesschnelle
langsam um die Ecke fuhr.
Drinnen saßen stehend Leute
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschossner Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief.
Und der Wagen fuhr im Trabe
rückwärts einen Berg hinauf.
Droben zog ein alter Rabe
grade eine Turmuhr auf.
Ringsumher herrscht tiefes Schweigen,
und mit fürchterlichem Krach
spielen in des Grases Zweigen
zwei Kamele lautlos Schach.
Und auf einer roten Bank,
die blau angestrichen war,
saß ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar.
Neben ihm ne alte Schrulle,
die kaum siebzehn Jahr alt war,
in der Hand ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.
Oben auf dem Apfelbaume,
der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume
und an Nüssen noch genug.
Von der regennassen Straße
wirbelte der Staub empor.
Und ein Junge bei der Hitze
mächtig an den Ohren fror.
Beide Hände in den Taschen
hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen,
wie nach Veilchen roch die Kuh.
Und zwei Fische liefen munter
durch das blaue Kornfeld hin.
Endlich ging die Sonne unter
und der graue Tag erschien.
Holder Engel, süßer Bengel,
furchtbar liebes Trampeltier.
Du hast Augen wie Sardellen,
alle Ochsen gleichen Dir.