Frühlingsgedicht - Märztag

Wintergedicht - Märztag - Detlev von Liliencron (1844-1909)
Detlev von Liliencron
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Märztag

Wolkenschatten fliehen über Felder,
blau umdunstet stehen ferne Wälder.
 
Kraniche, die hoch die Luft durchpflügen,
kommen schreiend an in Wanderzügen.
 
Lerchen steigen schon in lauten Schwärmen,
überall ein erstes Frühlingslärmen.
 
Lustig flattern, Mädchen, deine Bänder,
kurzes Glück träumt durch die weiten Länder.
 
Kurzes Glück schwamm mit den Wolkenmassen,
wollt´ es halten, musst´ es schwimmen lassen.

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raschel:
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Ein netter kleiner Nikolaus
ist wieder mal allein zu … (Haus).
Er zieht sich Mütz und Jacke an,
weil man im Winter frieren…(kann)
und stapft dann in den Schnee hinaus,
der nette kleine…(Nikolaus).
Sein Schlitten saust den Berg hinab,
da fliegt ihm seine Mütze…(ab).
„Oje, ich habe sie verloren,
da friere ich gleich an den …(Ohren)!“
Doch weiter geht´s den Berg hinab,
an einer Hütte bremst er …(ab).
Er klopft an, wer öffnet dann?
Nah, klar, sein Freund der (Weihnachtsmann).
Der freut sich: „Komm ganz schnell ins Haus,
du netter kleiner…(Nikolaus)!“

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Winter-Weihnachtswichtel wichteln wunderbar wollig-weiche Winter-Strickstrümpfe unter den Weihnachtswichtelbaum.
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Du musst verstehn!
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Piep, Piep, Mäuschen,
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Frisst du mir mein Butterbrot,
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Piep, Piep, Piep, recht guten Appetit

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Der fliegende Robert

Wenn der Regen niederbraust,
Wenn der Sturm das Feld durchsaust,
Bleiben Mädchen oder Buben
Hübsch daheim in Ihren Stuben. -
Robert aber dachte: Nein!
Das muss draußen herrlich sein! -
Und im Felde patschet er
Mit dem Regenschirm umher.
 
Hui wie pfeift der Sturm und keucht,
Dass der Baum sich niederbeugt!
 
Seht! Den Schirm erfasst der Wind,
Und der Robert fliegt geschwind
Durch die Luft so hoch, so weit;
Niemand hört ihn, wenn er schreit.
An die Wolken stößt er schon,
Und der Hut fliegt auch davon.
 
Schirm und Robert fliegen dort
Durch die Wolken immer fort.
Und der Hut fliegt weit voran,
Stößt zuletzt am Himmel an.
Wo der Wind sie hingetragen,
Ja, das weiß kein Mensch zu sagen.