Kindergedicht - Meine Mutter schickt mich her

Kindergedicht -  Meine Mutter schickt mich her - Volksgut

Meine Mutter schickt mich her

Meine Mutter schickt mich her,
ob der Kaffee fertig wär?
Sag ein schönes Kompliment und der Kaffee ist verbrennt.
Die Milch ist aus dem Topf gelaufen,
was drin blieb, tut die Katze saufen.
Und wer nicht ist mit fortgeschwommen,
der soll schnell zum Kaffee kommen!

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Kinderreim - L - Regina Schwarz

L

Jemanden anlächeln,
ein verschmitztes Lächeln aufsetzen,
einen anderen zum Lachen bringen,
lauthals loslachen,
sich ausschütten vor Lachen –
aber nicht gerne ausgelacht werden.

Kindergedicht - Auszählspruch zum Verstecken - Friedrich Güll ( 1812-1879)

Auszählspruch zum Verstecken

Wir wollen uns verstecken
in ein, zwei, drei, vier Ecken.
Wir wollen uns verkriechen
auf fünf, sechs, sieben Stiegen.
Wir wollen niederkauern
an acht, neun, zehen Mauern.
Und wollen uns nicht rühren,
wenn wir den Häscher spüren.
Und sollt´s ihn auch verdrießen,
lang wird er suchen müssen.
Der uns wird aber finden
Ist neben dir dahinten.

Kinderreim - Buchstabenspaß - Regina Schwarz

Buchstabenspaß

Buchstabenspaß von A bis Z,
lest auf Bäumen, lest im Bett.
Auf der Parkbank,
auf dem Klo,
hier und dort
und anderswo.
In der Schule
und im Bus,
und bei Z,
da macht ihr Schluss.

Kinderreim - Piep, Piep, Mäuschen - Volksgut

Piep, Piep, Mäuschen

Piep, Piep, Mäuschen,
bleib in Deinem Häuschen.
Frisst du mir mein Butterbrot,
kommt die Katz´ und beißt dich tot.
Piep, Piep, Piep, recht guten Appetit

Wintergedicht - Winternacht - Christian Morgenstern

Winternacht

Es war einmal eine Glocke,
die machte baum, baum ...
Und es war einmal eine Flocke,
die fiel dazu wie ein Traum.
 
Die fiel dazu wie ein Traum ...
Die sank so leis hernieder
wie ein Stück Engleingefieder
aus dem silbernen Sternenraum.
 
Es war einmal eine Glocke,
die machte baum, baum ...
Und dazu fiel eine Flocke,
so leise wie im Traum.
 
So leis als wie ein Traum.
Und als vieltausend gefallen leis,
da war die ganze Erde weiß,
als wie von Engleinflaum.
 
Da war die ganze Erde weiß,
als wie von Engelflaum.

Trosgedicht | Aua, ruft das kleine Reh! Aua, ich hab Ohrenweh!| Sprachspielspass.de

Aua, ruft das kleine Reh! Aua, ich hab Ohrenweh!

„Aua“, ruft das kleine Reh.
„Aua! Ich hab Ohrenweh!“
„Zeig mal her“, meint da der Fuchs.
Er hat Augen wie ein Luchs.
„Aua“, ruft das kleine Reh.
„Aua! Ich hab Ohrenweh!“
„Meine Tropfen“, sagt der Specht,
„sind auf jeden Fall nicht schlecht.“
Aua“, ruft das kleine Reh.
„Aua! Ich hab Ohrenweh!“
„Komm mal her“, sagt Doktor Dachs.
„Helfen ist für mich ein Klacks.“
Aua“, ruft das kleine Reh.
„Aua! Ich hab Ohrenweh!“
„Schnell ein Küsschen auf die Nase
ist das Beste“, schwört der Hase.
Aua“, ruft das kleine Reh.
„Aua! Ich hab Ohrenweh!“
„Einmal knuddeln“, brummt der Bär.
„Und sanft wiegen, hin und her!“
Aua“, ruft das kleine Reh.
„Aua! Ich hab Ohrenweh!“
Eichhorn tröstet: „Nimm das Buch
und dazu mein Schmusetuch!“
„Aua“, ruft das kleine Reh.
„Aua! Ich hab Ohrenweh!“
„Heile Segen“, singt die Kröte,
und sie spielt auf ihrer Flöte.
Aua“, ruft das kleine Reh.
„Aua, ich hab Ohrenweh!“
„Du brauchst eine weiche Decke,
die dich wärmt“, erklärt die Schnecke.
„Aua“, ruft das kleine Reh.
„Aua! Ich hab Ohrenweh!“
„Ich bin da“, sagt Mama Reh.
„Bald vergeht das Ohrenweh.“