Kindergedicht - Messer, Gabel, Schere, Licht

Kindergedicht -  Messer, Gabel, Schere, Licht - Volksgut

Messer, Gabel, Schere, Licht

Messer, Gabel, Schere, Licht
sind für kleine Kinder nicht

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Kindergedicht -  Vater - Regina Schwarz

Vater

Vater will uns überraschen,
etwas steckt in seinen Taschen.
Wir dürfen wühlen,
wir dürfen fühlen,
wir dürfen raten, was es ist:
Hurra, ein Schwein aus Marzipan
sieht uns mit blanken Augen an. 

Kinderreim - Das Morgenschaf - Regina Schwarz

Das Morgenschaf

Das Morgenschaf besitzt zwei Spiegel
und isst am liebsten Müsli…(riegel),
klebt Briefe zu mit einem …(Siegel)
und sammelt Apotheken…(tiegel).

Will sehen, was ich weiß, vom Büblein auf dem Eis

Gefroren hat es heuer
noch gar kein festes Eis
Das Büblein steht am Weiher
und spricht zu sich ganz leis:
“Ich will es einmal wagen
das Eis, es muss doch tragen
Wer weiß? “
Das Büblein stapft und hacket
mit seinem Stiefelein
Das Eis auf einmal knacket
und krach! schon bricht´s hinein.
Das Büblein platscht und krabbelt
als wie ein Krebs und zappelt
mit Arm und Bein.
“O helft, ich muss versinken
in lauter Eis und Schnee
O helft, ich muss ertrinken
im tiefen, tiefen See”
Wär nicht ein Mann gekommen –
der sich ein Herz genommen
o weh!
Der packt es bei dem Schopfe
und zieht es dann heraus
vom Fuße bis zum Kopfe
wie eine Wassermaus
Das Büblein hat getropfet,
der Vater hat´s geklopfet
zu Haus.

Frühlingsgedicht - Bienchen, Bienchen - Volksgut

Bienchen, Bienchen

Bienchen, Bienchen,
summ – summ summ,
um die Blumen summ herum!
Tauch hinein dein Köpfchen,
hol die Nektartröpfchen,
flieg zurück zum Bienenhaus,
mach uns süßen Honig draus

Zahlenreim - Eins, zwei, drei, vier … viele - Regina Schwarz

Eins, zwei, drei, vier ... viele

Eine XXL-Familie,
die ist ziemlich groß.
Kinder wie die Orgelpfeifen.
Immer ist was los.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7,
8 und 9 und 10.
Manche Leute glotzen einfach
oder bleiben stehn.
Mutter, Vater und acht Kinder:
Da geht‘s immer rund.
Solltest du mir das nicht glauben,
frag doch unsern Hund.

Sommergedicht - Hasensalat - Johannes Trojan (1837-1915)

Hasensalat

Morgens in den Garten trat
Liese, klein und niedlich.
Saß ein Häslein im Salat,
schmaust und tat sich gütlich.
Liese sprach: Du armes Tier,
wart einmal, indes ich
lauf ins Haus und hole dir
zum Salat den Essig.
Kommt zurück schon mit dem Krug.
Niemals lief sie schneller –
Essig gießt sie jetzt genug
auf den Hasenteller.
Lieselchen, ich danke dir,
sprach der kleine Fresser.
Eigentlich doch schmeckt es mir
ohne Essig besser.