Kinderreim - Querzahnmolch

Kinderreim - Querzahnmolch - Regina Schwarz

Querzahnmolch

Ich weiß von einem Querzahnmolch,
der trägt im Maul quer einen Dolch.
Da staunt der Quallenfisch nicht schlecht.
Er kommt auch ohne Dolch zurecht.

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Sommergedicht - Das Lied der Vögel - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Das Lied der Vögel

Wir Vögel haben's wahrlich gut,
Wir fliegen, hüpfen, singen.
Wir singen frisch und wohlgemut,
Das Wald und Feld erklingen.
 
Wir sind gesund und sorgenfrei,
Und finden, was uns schmecket;
Wohin wir fliegen, wo's auch sei,
Ist unser Tisch gedecket.
 
Ist unser Tagewerk vollbracht,
Dann zieh'n wir in die Bäume,
Wir ruhen still und sanft die Nacht
Und haben süße Träume.
 
Und weckt uns früh der Sonnenschein,
Dann schwingen wir's Gefieder,
Wir fliegen in die Welt hinein
Und singen unsre Lieder.

Zahlenreim - Der Sachenfinder - Regina Schwarz

Der Sachenfinder

Ich bin der tollste Sachenfinder,
ganz genau, wie alle Kinder.
Such im Zimmer Legosteine,
7 große und 8 kleine.
 
Ich bin der schnellste Sachenfinder,
ganz genau wie alle Kinder.
Fühl in meinen Ringelstrümpfen
nach 5 neuen Lieblingsschlümpfen.
 
Ich bin der größte Sachenfinder,
ganz genau wie alle Kinder.
Find in meiner Schlabberhose
1, 2, 3, 4 Rubbellose.
 
Ich bin der beste Sachenfinder,
ganz genau wie alle Kinder.
Zähl 6 Bären und 9 Pferde,
alle hocken auf der Erde.
 
Ich bin der schlauste Sachenfinder,
ganz genau wie alle Kinder.
Sachen finden geht im Nu.
Kinderleicht, das kannst auch du!

Zahlenreim - Zähl mit - Regina Schwarz

Zähl mit

Hunde gibt es in der Stadt,
zähl sie mal, da bist du platt!
Schnauzer, Boxer, Schäferhunde,
drahtig dünne, kugelrunde,
bunt gefleckte, große kleine,
mit und ohne Hundeleine.
 
Und der junge, de da fiept,
in den hat Max sich gleich verliebt.

Herbstgedicht - Schnibel, schnabel,  schnebel - Regina Schwarz

Schnibel, schnabel, schnebel

Schnibel, schnabel,  schnebel:
Im Herbst da kommt der Nebel.
Schnibel, schnabel, schnatter:
Die Gans fliegt übers Gatter
mit lautem "schnatter, schnatter“.

Sommergedicht - Die Schaukel - Heinrich Seidel ( 1842-1906)

Die Schaukel

Wie schön sich zu wiegen,
die Luft zu durchfliegen
am blühenden Baum!
Bald vorwärts vorüber,
bald rückwärts hinüber –
es ist wie ein Traum!
Die Ohren, sie brausen,
die Haare, sie sausen
und wehen hintan!
Ich schwebe und steige
bis hoch in die Zweige
des Baumes hinan.
Wie Vögel sich wiegen,
sich schwingen und fliegen
im luftigen Hauch:
Bald hin und bald wider,
hinauf und hernieder,
so fliege ich auch!

Kinderreim - Donnerdrache - Regina Schwarz

Donnerdrache

Der Donnerdrache donnert laut,
(Beim Wort “donnert“ mit den Füßen trampeln.)
wenn Ärger sich zusammenbraut.
Und wenn der Drache Donner macht,
(Beim Wort “Donner“ mit den Füßen trampeln.)
dann donnert es und dröhnt und kracht.
(Beim Wort “ donnert“ mit den Füßen trampeln, beim Wort „kracht“ in die Hände klatschen.)