Wintergedicht - Rätsel

Wintergedicht - Rätsel - Volksgut

Rätsel

Aus Schnee ist er und trägt am Kopf
Mutters alten Suppentopf.
In der Hand hält er 'nen Besen.
Sag, was ist das für ein Wesen?
(Lösung: der Schneemann)
 
Wie heißt der große weiße Mann,
Der in der Sonne schmelzen kann?
(Lösung: der Schneemann)
 
Stand ein Riese aus Schnee gemacht,
Grimmig auf den Beinen,
Aber als die Sonne lacht,
Fing er an zu weinen.
(Lösung: der Schneemann)
 
Draußen steht ein weißer Mann,
der sich niemals wärmen kann.
Wenn die Frühjahrssonne scheint,
schwitzt der weisse Mann und weint!
Er wird klein und immer kleiner.
Sag was ist das wohl für einer?
(Lösung: der Schneemann)
 
Im Winter fallen sie vom Himmel herab,
Tanzen vergnügt auf und ab.
Setzen sich nieder auf deine Nas',
Zergehen sofort, was ist denn das?
(Lösung: die Schneeflocken)
 
Ein Zapfen ist's, ganz lang und spitz.
Er wächst und wächst ganz ohne Hast
Und doch sitzt er an keinem Ast.
(Lösung: der Eiszapfen)
 
Es hängt an der Dachrinne und weint,
Wenn die liebe Sonne scheint.
(Lösung: der Eiszapfen)
 

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Kindergedicht -  Ich bin klein, mein Herz ist rein - Großheppacher Liederbuch

Ich bin klein, mein Herz ist rein

Ich bin klein,
mein Herz ist rein,
soll niemand drin wohnen
als Jesus allein.

Frühlingsgedicht - Bienchen, Bienchen - Volksgut

Bienchen, Bienchen

Bienchen, Bienchen,
summ – summ summ,
um die Blumen summ herum!
Tauch hinein dein Köpfchen,
hol die Nektartröpfchen,
flieg zurück zum Bienenhaus,
mach uns süßen Honig draus

Zahlenreim - Kopfstand - Regina Schwarz

Kopfstand

Zack – stellt die 6 sich auf den Kopf,
und alle sind dabei.
So ist sie plötzlich eine 9,
grad wie durch Zauberei.
Zack – 6, zack – 9,
zack hin, zack her –
am Ende kann
      die 6
         nicht mehr.

Kindergedicht -  Widersprüchliches - Volksgut

Widersprüchliches

Dunkel war's,
der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur,
als ein Auto blitzesschnelle
langsam um die Ecke fuhr.
Drinnen saßen stehend Leute
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschossner Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief.
Und der Wagen fuhr im Trabe
rückwärts einen Berg hinauf.
Droben zog ein alter Rabe
grade eine Turmuhr auf.
Ringsumher herrscht tiefes Schweigen,
und mit fürchterlichem Krach
spielen in des Grases Zweigen
zwei Kamele lautlos Schach.
Und auf einer roten Bank,
die blau angestrichen war,
saß ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar.
Neben ihm ne alte Schrulle,
die kaum siebzehn Jahr alt war,
in der Hand ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.
Oben auf dem Apfelbaume,
der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume
und an Nüssen noch genug.
Von der regennassen Straße
wirbelte der Staub empor.
Und ein Junge bei der Hitze
mächtig an den Ohren fror.
Beide Hände in den Taschen
hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen,
wie nach Veilchen roch die Kuh.
Und zwei Fische liefen munter
durch das blaue Kornfeld hin.
Endlich ging die Sonne unter
und der graue Tag erschien.
Holder Engel, süßer Bengel,
furchtbar liebes Trampeltier.
Du hast Augen wie Sardellen,
alle Ochsen gleichen Dir.

Kindergedicht - Auszählspruch zum Verstecken - Friedrich Güll ( 1812-1879)

Auszählspruch zum Verstecken

Wir wollen uns verstecken
in ein, zwei, drei, vier Ecken.
Wir wollen uns verkriechen
auf fünf, sechs, sieben Stiegen.
Wir wollen niederkauern
an acht, neun, zehen Mauern.
Und wollen uns nicht rühren,
wenn wir den Häscher spüren.
Und sollt´s ihn auch verdrießen,
lang wird er suchen müssen.
Der uns wird aber finden
Ist neben dir dahinten.

Frühlingsgedicht - Der Frühling ist kommen - Volksgut

Der Frühling ist kommen

Der Frühling ist kommen!
Der Frühling ist da!
Wir freuen uns alle,
juchheirassassa!
Es singen die Vögel
von fern und von nah:
Der Frühling ist kommen,
der Frühling ist da!