Reime und Gedichte fuer Kita-Kinder

Fingerspiele - Reime und Gedichte fuer Kita-Kinder - Gudrun Schulz
Gudrun Schulz
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Reime und Gedichte fuer Kita-Kinder

Kinder lieben Reime, Gedichte und Zungenbrecher. Über die Inhalte erfahren Kinder die Welt und lernen sprachliche Vielfalt kennen. Besonders in der Kita lassen sich Verse zur spielerischen Sprachförderung nutzen - man kann sie sprechen, singen, redend spielen und spielend reden.
 
Diese Sammlung von Gudrun Schulz, Professorin für deutsche Sprache und Literatur, umfasst 120 Seiten, ist kartoniert und 2014 im Cornelsen Verlag erschienen. Das Buch kostet circa 20€ und ist in Farbe gedruckt. Es beinhaltet viele bekannte wie neue Kinderreime und –Gedichte, mit denen man problemlos die Phantasie des Nachwuchses beflügeln kann.
 
Außerdem findet man in dem Buch eine Menge Tipps und Tricks für eine spielerische Förderung der Sprachkompetenz von Kindern. Es werden beispielsweise auch die verschiedenen Reimschemata für Kindergedichte, sowie Hintergrundinformationen zu den verschiedenen Reimen erläutert.
 
Aus diesem Buch können also nicht nur Kinder lernen, sondern auch Erwachsene! Los geht’s: Reime und Gedichte für Kita-Kinder - Sprachkompetenz spielerisch fördern

Weitere Kindergedichte, die wir empfehlen

Witziges Kindergedicht von Joachim Ringelnatz | Die Ameisen | Sprachspielspass.de

Die Ameisen

In Hamburg lebten zwei Ameisen,
die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona, auf der Chaussee,
da taten ihnen die Beine weh,
und da verzichteten sie weise
dann auf den letzten Teil der Reise.

Kindergedicht -  Der klitzekleine Sternenwicht - Regina Schwarz

Der klitzekleine Sternenwicht

Der klitzekleine Sternenwicht
vergisst niemals sein Schlummerlicht.
Er knipst es an, dann gibt`s zum Schluss
den Träum-was-Schönes-Einschlafkuss.

Herbstgedicht - Der fliegende Robert - Heinrich Hoffmann

Der fliegende Robert

Wenn der Regen niederbraust,
Wenn der Sturm das Feld durchsaust,
Bleiben Mädchen oder Buben
Hübsch daheim in Ihren Stuben. -
Robert aber dachte: Nein!
Das muss draußen herrlich sein! -
Und im Felde patschet er
Mit dem Regenschirm umher.
 
Hui wie pfeift der Sturm und keucht,
Dass der Baum sich niederbeugt!
 
Seht! Den Schirm erfasst der Wind,
Und der Robert fliegt geschwind
Durch die Luft so hoch, so weit;
Niemand hört ihn, wenn er schreit.
An die Wolken stößt er schon,
Und der Hut fliegt auch davon.
 
Schirm und Robert fliegen dort
Durch die Wolken immer fort.
Und der Hut fliegt weit voran,
Stößt zuletzt am Himmel an.
Wo der Wind sie hingetragen,
Ja, das weiß kein Mensch zu sagen.

Zahlenreim - Ene, mene, 1, 2, 3 - Regina Schwarz

Ene, mene, 1, 2, 3

Ene, mene, 1, 2, 3 –
ich und Mama, das sind 2.
Mamas neuer Mann heiß Klaus,
wohnt mit uns im selben Haus.
 
Ene, mene, 1, 2, 3 –
Ann-Katrin ist auch dabei.
Sie hat rote Ringellocken
und isst gerne Knusperflocken.
 
Ene, mene, 1, 2, 3 –
ich und Papa, das sind 2.
Papas neue Frau Marie,
die mag mich, und ich mag sie.
 
Ene, mene, 4 und 2 –
sonntags haben alle frei,
und wir fangen alle Mann
mit dem Tag was Schönes an.

Kinderreim - Ameisenbär - Regina Schwarz

Ameisenbär

Der Ameisenbär hat vorn ein A.
Aus gutem Grunde steht es da.
Denn ohne A am Anfang wär
er nur ein kleiner Meisenbär.

Sommergedicht - Du bei mir - Regina Schwarz

Du bei mir

Dein Herz klopft in demselben Takt. 
Ich kann es schlagen hören. 
Ich bin bei dir, du bist bei mir, 
und niemand soll uns stören.