Segen für das neue Jahr

Neujahrsgedicht - Segen für das neue Jahr - Numeri 6,24-26
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Segen für das neue Jahr

Der Herr segne und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht
über dich leuchten
und sei gnädig dir.
Der Herr wende sein Angesicht
dir zu und schenke dir Heil.

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Frühlingsgedicht - Früher Frühling - Fred Endrikat

Früher Frühling

Zwischen Februar und März
Liegt die große Zeitenwende,
und, man spürt es allerwärts,
mit dem Winter geht's zu Ende.
Schon beim ersten Sonnenschimmer
Steigt der Lenz ins Wartezimmer.
Keiner weiß, wie es geschah,
und auf einmal ist der da.
 
Manche Knospe wird verschneit
Zwar im frühen Lenz auf Erden.
Alles dauert seine Zeit,
nur Geduld, es wird schon werden.
Folgt auch noch ein rauher Schauer,
lacht der Himmel umso blauer.
Leichter schlägt das Menschenherz
Zwischen Februar und März.

Kinderreim - Q - Regina Schwarz

Q

Immer kommt das Q
zusammen mit dem u,
denn Q und u, die beiden,
können sich gut leiden.
Sie treffen auf ein alle,
schon werden sie zur Qualle.
Sie treffen das Wort bitte,
das b geht weg, jetzt heißt es Quitte.
Da stehen i und z herum
und sehn sich nach den beiden um.
„Ihr kommt gerade recht.
Ein Quiz zu werden
ist nicht schlecht.“

Frühlingsgedicht - Frühlingslied - Ludwig Heinrich Christoph Hölty (1748-1776)

Frühlingslied

Die Luft ist blau, das Tal ist grün.
Die kleinen Maienglocken blühn
und Schlüsselblumen drunter.
 
Der Wiesengrund
ist schon so bunt
und malt sich täglich bunter.
 
Drum komme, wenn der Mai gefällt,
und freue sich der schönen Welt
und Gottes Vatergüte,
 
die solche Pracht
hervorgebracht,
den Baum und seine Blüte.

Spaß-Zahlen

Die 1 – marschiert.
Die 2 – seviert.
Die 3 – probiert.
Die 4 – trainiert.
Die 5 – jongliert.
Die 6 – sortiert.
Die 7 – massiert.
Die 8 – balanciert.
Die 9 – repariert.
Und die 10?
Schaut sehr interessiert!

Wintergedicht - Wenn es Winter wird - Christian Morgenstern

Wenn es Winter wird

Der See hat eine Haut bekommen,
sodass man fast drauf gehen kann,
und kommt ein großer Fisch geschwommen,
so stößt er mit der Nase an.
 
Und nimmst du einen Kieselstein
und wirfst ihn drauf, so macht es klirr
und titscher – titscher – titscher – dirr ...
Heissa, du lustiger Kieselstein!
Er zwitschert wie ein Vögelein
und tut als wie ein Schwälblein fliegen –
doch endlich bleibt mein Kieselstein
ganz weit, ganz weit auf dem See draußen liegen.
 
Da kommen die Fische haufenweis
und schaun durch das klare Fenster von Eis
und denken, der Stein wär etwas zum Essen;
doch so sehr sie die Nase ans Eis auch pressen,
das Eis ist zu dick, das Eis ist zu alt,
sie machen sich nur die Nasen kalt.
 
Aber bald, aber bald
werden wir selbst auf eignen Sohlen
hinausgehen können und den Stein wiederholen.

Kinderreim - A und B - Regina Schwarz

A und B

Ein Abendrot, ein Abendstern:
Das A mag  Abendwörter gern.
Und Butterblume, Biene, Blatt,
an denen sieht das B sich satt.