Kindergedicht - Stolperstein

Kindergedicht - Stolperstein - Regina Schwarz
Regina Schwarz
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Stolperstein

Bums,
zwei Stolpersteine,
verhexen beide Beine.
Zwei verhexte Stolperbeine
stolpern über Stolpersteine.
Autsch, das ist gemein!
Du verflixter Stolperstein.

Anleitung: Bei „bums“ mit dem rechten Fuß stampfen, bei „beide Beine“ auf die Oberschenkel klopfen, bei „Zwei verhexte Stolpersteine“ wieder auf die Oberschenkel klopfen, bei „Autsch, das ist gemein! Du verflixter Stolperstein“ mit dem rechten Fuß stampfen.

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Der fliegende Robert

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Robert aber dachte: Nein!
Das muss draußen herrlich sein! -
Und im Felde patschet er
Mit dem Regenschirm umher.
 
Hui wie pfeift der Sturm und keucht,
Dass der Baum sich niederbeugt!
 
Seht! Den Schirm erfasst der Wind,
Und der Robert fliegt geschwind
Durch die Luft so hoch, so weit;
Niemand hört ihn, wenn er schreit.
An die Wolken stößt er schon,
Und der Hut fliegt auch davon.
 
Schirm und Robert fliegen dort
Durch die Wolken immer fort.
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Widersprüchliches

Dunkel war's,
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Neben ihm ne alte Schrulle,
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in der Hand ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.
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und an Nüssen noch genug.
Von der regennassen Straße
wirbelte der Staub empor.
Und ein Junge bei der Hitze
mächtig an den Ohren fror.
Beide Hände in den Taschen
hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen,
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Und zwei Fische liefen munter
durch das blaue Kornfeld hin.
Endlich ging die Sonne unter
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Holder Engel, süßer Bengel,
furchtbar liebes Trampeltier.
Du hast Augen wie Sardellen,
alle Ochsen gleichen Dir.

Sommergedicht - Schlechtes Wetter - Victor Blüthgen (1844-1920)

Schlechtes Wetter

Liese, es regnet Seile;
Ich sterbe vor Langeweile.
Ich glaube, die Blasen schwimmen dort –
Jetzt regnet´s vier Wochen immer so fort.
Ich sollte der liebe Gott mal sein.
Da gäb es Regen bloß bei Nacht,
und immer wär es Sonnenschein,
wann ich im Bett wär aufgewacht.