Kinderreim - T und U

Kinderreim - T und U - Regina Schwarz

T und U

Teufel kratzt mit Teufelsfuß.
Teuflisch toll,  der Teufelsgruß.
Und das Ungeheuer Ute
zieht, wie immer,  eine Schnute.

Weitere Kindergedichte, die wir empfehlen

Wintergedicht - Wiegenlied im Winter - Robert Reinick

Wiegenlied im Winter

Schlaf ein, mein süßes Kind!
Da draußen singt der Wind.
Er singt die ganze Welt zur Ruh’,
deckt sie mit weißen Betten zu.
Und bläst er ihr auch ins Gesicht,
sie rührt sich nicht und regt sich nicht,
aus ihren weißen Decken.
 
Schlaf ein, mein süßes Kind!
Da draußen geht der Wind,
pocht an die Fenster und schaut hinein,
und hört er wo ein Kind noch schrei’n,
da schilt und brummt und summt er sehr,
holt gleich sein Bett voll Schnee daher
und deckt es auf die Wiegen,
wenn’s Kind nicht still will liegen.
 
Schlaf ein mein süßes Kind!
Da draußen weht der Wind.
Er rüttelt an dem Tannenbaum;
da fliegt heraus ein schöner Traum;
der fliegt durch Schnee, durch Nacht und Wind
geschwind, geschwind zum lieben Kind
und singt von lust’gen Dingen,
die’s Christkind ihm wird bringen.
 
Schlaf ein, mein süßes Kind!
Da draußen bläst der Wind.
Doch ruft die Sonne: "Grüß’ euch Gott!"
Bläst er dem Kind die Backen rot,
und sagt der Frühling: "Guten Tag!"
bläst er die ganze Erde wach,
und was fein still gelegen
das freut sich allerwegen.
 
Drum schlaf mein süßes Kind,
bläst draußen auch der Wind!

Frühlingsgedicht - Im wunderschönen Monat Mai - Heinrich Heine

Im wunderschönen Monat Mai

Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Knospen sprangen,
Da ist in meinem Herzen
Die Liebe aufgegangen.
Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Vögel sangen,
Da hab ich ihr gestanden
Mein Sehnen und Verlangen.

Kinderreim - Maulwurf - Regina Schwarz

Maulwurf

Der Maulwurf mault und muffelt rum,
denn er gräbt ständig Erde um.
Er maulwurft sich von B nach A.
Doch vor ihm war die Wühlmaus da.

Kindergedicht - Die fünf Hühnerchen - Victor Blüthgen (1844-1920)

Die fünf Hühnerchen

Ich war mal in dem Dorfe,
da gab es einen Sturm.
Da zankten sich fünf Hühnerchen
um einen Regenwurm.
Und als kein Wurm mehr war zu sehn,
da sagten alle: Piep!
Da hatten die fünf Hühnerchen
einander wieder lieb.

Kindergedicht - Mach mit! - Regina Schwarz

Mach mit!

Klatschen stampfen und sich drehen,
hin und her und rund rum gehen.
Rennen, springen, hüpfen, strampeln,
fest mit beiden Füßen trampeln.
Arme auf und ab bewegen,
Hände an die Ohren legen:
 
Hör gut hin,
das macht viel Spaß.
Laute wachsen wie das Gras.

Sommergedicht - Die Schaukel - Heinrich Seidel ( 1842-1906)

Die Schaukel

Wie schön sich zu wiegen,
die Luft zu durchfliegen
am blühenden Baum!
Bald vorwärts vorüber,
bald rückwärts hinüber –
es ist wie ein Traum!
Die Ohren, sie brausen,
die Haare, sie sausen
und wehen hintan!
Ich schwebe und steige
bis hoch in die Zweige
des Baumes hinan.
Wie Vögel sich wiegen,
sich schwingen und fliegen
im luftigen Hauch:
Bald hin und bald wider,
hinauf und hernieder,
so fliege ich auch!