Kinderreim - Unken

Kinderreim - Unken - Regina Schwarz

Unken

Hör am Ufer Unken unken,
unentwegt und traumversunken,
(Bei „traumversunken“ Augen schließen.)
dass ein Uhu Tag und Nacht
tellerrunde Augen macht.
(Bei „tellerrunde Augen“ Hände als Kreise vor die Augen halten.)

Anleitung hier in Klammern zwischen den Zeilen. 

Weitere Kindergedichte, die wir empfehlen

Kindergedicht - Eine Kuh, die saß im Schwalbennest - Volksgut

Eine Kuh, die saß im Schwalbennest

Eine Kuh, die saß im Schwalbennest
mit sieben jungen Ziegen.
Sie feierten ihr Jubelfest
und fingen an zu fliegen.
Der Esel zog Pantoffeln an,
ist übers Haus geflogen.
Und wenn das nicht die Wahrheit ist,
dann ist es doch gelogen.

Kindergedicht -  Du - Regina Schwarz

Du

Ich geh in deinem Gesicht spazieren.
Alles vertraut:
dein Mund,
deine Nase.
Ich fühle
die weiche Haut
und muss halten
bei den lachenden Augen.
Ich zähle die kleinen Falten.
Kuschle mich
in deinen Arm,
fühl mich geborgen.
Du bist so warm.

Frühlingsgedicht - Frühling - Heinrich Seidel (1842 - 1906)

Frühling

Was rauschet,  was rieselt,  was rinnet so schnell?
Was blitzt in der Sonne? Was schimmert so hell?
Und als ich so fragte, da murmelt der Bach:
"Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach!"
Was knospet, was keimet,  was duftet so lind?
Was grünet so fröhlich? Was flüstert im Wind?
Und als ich so fragte, da rauscht es im Hain:
"Der Frühling, der Frühling, der Frühling zieht ein!"
Was klingelt, was klaget, was flötet so klar?
Was jauchzet, was jubelt so wunderbar?
Und als ich so fragte, die Nachtigall schlug:
"Der Frühling, der Frühling!" - Da wusst' ich genug!

Wintergedicht - Vom Büblein auf dem Eis - Friedrich Wilhelm Güll

Vom Büblein auf dem Eis

Gefroren hat es heuer
Noch gar kein festes Eis.
Das Büblein steht am Weiher
Und spricht so zu sich leis:
„Ich will es einmal wagen,
Das Eis, es muss doch tragen.“ –
Wer weiß?
 
Das Büblein stampft und hacket
Mit seinem Stiefelein.
Das Eis auf einmal knacket,
Und krach! schon bricht’s hinein.
Das Büblein platscht und krabbelt
Als wie ein Krebs und zappelt
Mit Schrein.
 
„O helft, ich muss versinken
In lauter Eis und Schnee!
O helft, ich muss ertrinken
Im tiefen, tiefen See!“
Wär nicht ein Mann gekommen,
Der sich ein Herz genommen,
O weh!
 
Der packt es bei dem Schopfe
Und zieht es dann heraus:
Vom Fuß bis zu dem Kopfe
Wie eine Wassermaus.
Das Büblein hat getropfet,
Der Vater hat’s geklopfet
Zu Haus.

Kindergedicht - Zappelmonster - Regina Schwarz

Zappelmonster

Das Zappelmonster zappelt.
Verflixt, es hält nicht still.
Es zappelt mit den Händen
und zappelt, wie es will.
 
Das Zappelmonster zappelt.
Verflixt, es hält nicht still.
Es zappelt mit den Armen
und zappelt, wie es will.
 
Das Zappelmonster zappelt.
Verflixt, es hält nicht still.
Es zappelt mit den Füßen
und zappelt, wie es will.
 
Das Zappelmonster zappelt.
Verflixt, es hält nicht still.
Es zappelt mit den Beinen
und zappelt, wie es will.
 
Das Zappelmonster zappelt,
vom Kopf bis hin zum Fuß.
Zum Schluss kommt der berühmte
Zippel- Zappel-Gruß. 

Frühlingsgedicht - Der Frühling ist kommen - Volksgut

Der Frühling ist kommen

Der Frühling ist kommen!
Der Frühling ist da!
Wir freuen uns alle,
juchheirassassa!
Es singen die Vögel
von fern und von nah:
Der Frühling ist kommen,
der Frühling ist da!