Kinderreim - V und W

Kinderreim - V und W - Regina Schwarz

V und W

Der Vielfraß ist heut nicht willkommen,
er hat sich neulich schlecht benommen
beim Waschbär und beim Warzenschwein.
Die laden Vielfraß nie mehr ein.

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Kinderreim - G - Regina Schwarz

G

Zwei Geister fahren Geisterbahn,
genau zur Geisterstunde.
Sie geistern durch die Geisterbahn
glatt schon die elfte Runde.

Trosgedicht | Aua, ruft das kleine Reh! Aua, ich hab Ohrenweh!| Sprachspielspass.de

Aua, ruft das kleine Reh! Aua, ich hab Ohrenweh!

„Aua“, ruft das kleine Reh.
„Aua! Ich hab Ohrenweh!“
„Zeig mal her“, meint da der Fuchs.
Er hat Augen wie ein Luchs.
„Aua“, ruft das kleine Reh.
„Aua! Ich hab Ohrenweh!“
„Meine Tropfen“, sagt der Specht,
„sind auf jeden Fall nicht schlecht.“
Aua“, ruft das kleine Reh.
„Aua! Ich hab Ohrenweh!“
„Komm mal her“, sagt Doktor Dachs.
„Helfen ist für mich ein Klacks.“
Aua“, ruft das kleine Reh.
„Aua! Ich hab Ohrenweh!“
„Schnell ein Küsschen auf die Nase
ist das Beste“, schwört der Hase.
Aua“, ruft das kleine Reh.
„Aua! Ich hab Ohrenweh!“
„Einmal knuddeln“, brummt der Bär.
„Und sanft wiegen, hin und her!“
Aua“, ruft das kleine Reh.
„Aua! Ich hab Ohrenweh!“
Eichhorn tröstet: „Nimm das Buch
und dazu mein Schmusetuch!“
„Aua“, ruft das kleine Reh.
„Aua! Ich hab Ohrenweh!“
„Heile Segen“, singt die Kröte,
und sie spielt auf ihrer Flöte.
Aua“, ruft das kleine Reh.
„Aua, ich hab Ohrenweh!“
„Du brauchst eine weiche Decke,
die dich wärmt“, erklärt die Schnecke.
„Aua“, ruft das kleine Reh.
„Aua! Ich hab Ohrenweh!“
„Ich bin da“, sagt Mama Reh.
„Bald vergeht das Ohrenweh.“

Elefanten rückwärts zählen

Zehn und neun und acht und sieben:
Elefanten, hier geblieben!
Rüsselschluck auf Ex: Sechs.
Stampfen durch die Sümpf: Fünf.
Schwer wie ein Klavier: Vier.
Drei und zwei und eins und Schluss:
Elefantenrüsselkuss!

Hoppe, hoppe, Reiter

Hoppe, hoppe, Reiter,
wenn er fällt dann schreit er.
Fällt er in den Graben,
fressen ihn die Raben.
Fällt er in die Hecken,
fressen ihn die Schnecken.
Fällt er in den Sumpf, macht der Reiter: plumps!

Frühlingsgedicht - Frühling - Heinrich Seidel (1842 - 1906)

Frühling

Was rauschet,  was rieselt,  was rinnet so schnell?
Was blitzt in der Sonne? Was schimmert so hell?
Und als ich so fragte, da murmelt der Bach:
"Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach!"
Was knospet, was keimet,  was duftet so lind?
Was grünet so fröhlich? Was flüstert im Wind?
Und als ich so fragte, da rauscht es im Hain:
"Der Frühling, der Frühling, der Frühling zieht ein!"
Was klingelt, was klaget, was flötet so klar?
Was jauchzet, was jubelt so wunderbar?
Und als ich so fragte, die Nachtigall schlug:
"Der Frühling, der Frühling!" - Da wusst' ich genug!

Das Huhn

Ein Huhn, das fraß,
man glaubt es kaum,
die Blätter von ´nem Gummibaum,
dann ging es in den Hühnerstall
und legte einen Gummiball!