Weihnachtsgedicht - Vor Weihnachten

Weihnachtsgedicht -  Vor Weihnachten - Albert Sergel
Albert Sergel
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Vor Weihnachten

Heimliche Zeit,
wenn es draußen friert und schneit
und der Christ ist nicht mehr weit!
 
Wie`s tuschelt in den entferntesten Ecken,
kichert und lacht!
Überall Bepacktsein, Verstecken;
Hoffen und Wünschen webt feiernd durchs Zimmer:
ein Heinzelmannwirken im Lampenschimmer.
 
Mich deucht, ich sah einen güldenen Schein:
Guckt da nicht Sankt Niklas ins Fenster hinein?
Glocken erklingen in weiter Ferne.
Bratäpfelduft aus dem Ofen quoll.
 
Am nachtklaren Himmel schimmern die Sterne
Verheißungsvoll.
Und schauen das Treiben und freuen sich mit
bei der eilenden Menschen froh klingeldem Schritt.
Friedvolles Hasten weit und breit:
Weihnachten ist nahe! O heimliche Zeit!

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Kindergedicht -  Gespenster - Regina Schwarz

Gespenster

Gespenstern wir durch alle Zimmer
mit Huhuhuuu und mit Gewimmer,
kriegt Vater einen dollen Schreck,
ihm bleibt vor Schreck die Sprache weg.
Wir ziehn das Betttuch runter –
Er sieht, nur wir sind drunter.

Kinderreim - F - Regina Schwarz

F

Ein F ist allein,
lädt das R zu sich ein.
Noch ein E kommt hinzu,
kurz danach auch das U.
Steht ein N vor dem Haus,
holt die Vier zu sich raus.
Meint das mitgebrachte D:
„Kommt, wir gehen zum E!“

Zahlenreim - 2 mal Peng! - Regina Schwarz

2 mal Peng!

Als 2 schwarzweiße Katzen
an 2 Luftballons kratzen,
hören 2 Herren, wie die Luftballons platzen,
2 Herren mit glänzend polierten Glatzen,
die auf 2 Stühlen sitzen und schwatzen.
Und oben im Baum, da staunen 2 Spatzen
und denken: Gefährlich –
die 2 mal 2 Tatzen der schwarzweißen Katzen.

Schönes Kindergedicht über den Winter | Die Vögel im Winter | Sprachspielspass.de

Die Vögel im Winter

Im Winter, wenn es schneit,
ist eine schlimme Zeit
für alle armen Vöglein.
Sie klagen weit und breit.
Wir streu´n gleich Futter aus,
dann kommen sie zum Haus,
die armen kleinen Vöglein
und halten ihren Schmaus.
Sie danken jedermann,
der geben mag und kann, -
die lieben kleinen Vögel,
die nehmen gern was an!

Wintergedicht - A, a, a, der Winter ist da - August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

A, a, a, der Winter ist da

A, a, a, der Winter ist da.
Herbst und Sommer sind vergangen,
Winter, der hat angefangen,
A, a, a, der Winter ist da.

E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee.
Blumen blüh´ n an Fensterscheiben,
Sind sonst nirgends aufzutreiben,
E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee.

I, i, i, vergiss die Armen nie.
Hat oft nichts, sich zuzudecken,
Wenn nun Frost und Kält´ ihn schrecken.
I, i, i, vergiss die Armen nie.

O, o, o, wie sind wir alle froh
wenn der Nikolaus wird was bringen
und vom Tannenbaum wir singen
O, o, o, wie sind wir alle froh.

U, u, u, die Teiche frieren zu
hei, nun geht es wie der Wind
übers blanke Eis geschwind
U, u, u, die Teiche frieren zu.

Kindergedicht -  Wen du brauchst - Regina Schwarz

Wen du brauchst

Einen zum Küssen und Augenzubinden,
einen zum lustige-Streiche-erfinden.
Einen zum Regenbogen-suchen-gehn
und einen zum fest-auf-dem-Boden-stehn.
Einen zum Brüllen, zum Leisesein einen,
einen zum Lachen und einen zum Weinen.
Auf jeden Fall einen, der dich mag,
heute und morgen und jeden Tag.