Nikolausgedicht - Wenn's schneit, wenn's schneit

Wenn's schneit, wenn's schneit

Wenn's schneit, wenn 's schneit,
ist Weihnacht nicht mehr weit.
Dann geht der alte Nikolaus
mit seinem Sack von Haus zu Haus.
Wenn's schneit, wenn 's schneit,
ist Weihnacht nicht weit.
Dann kann man durch die Straßen gehn
und all die schönen Sachen sehn.

Wenn's schneit , wenn's schneit,
ist Weihnacht nicht mehr weit.
Dann riecht es, ach so wundersam,
nach Äpfeln und nach Marzipan.

Weitere Kindergedichte, die wir empfehlen

A und B - zicke, zacke, geh!

A und B  –  zicke, zacke, geh!
Mit dem rechten Fuß aufstampfen, dann mit dem linken und wieder mit dem rechten.
 
C und D  –  rundherum und dreh!
Einmal um die eigene Achse drehen.
 
E und F und G  –  Sauseschritt und steh!
Rhythmisch zum Text klatschen.
 
H und I und J  –  flitzeflunkerflott!
Die Unterarme waagerecht vor den Körper halten und schnell umeinander drehen.
 
K und L   –  wiesel, wuselschnell!
Dreimal mit beiden Beinen hochhüpfen.
 
M und N  –  ritsche, rutsche, renn!
Rechten Fuß nach vorne stellen, dann nach hinten und dann wieder in die Ausgangsposition.
 
O und P  –  Zitterbein, o weh!
Zweimal mit beiden Händen auf die Oberschenkel klatschen und danach die Arme hoch in die Luft strecken.
 
Q und R  –  einmal hin und her!
Oberkörper nach rechts, dann nach links und dann wieder in die Ausgangsposition drehen.
 
S und T  –  Japs und jemine!
Mund weit aufreißen und dann die Augen zuhalten.
 
U und V und W  –  hoch den dicken Zeh!
Einen Fuß hochhalten.
 
X, Y und Z  –  will einer hier ins Bett?
 
 
Arme schütteln und was dann? Wir fangen gleich von vorne an:
 
A und B  –  zicke, zacke, geh!

Frühlingsgedicht - Bienchen, Bienchen - Volksgut

Bienchen, Bienchen

Bienchen, Bienchen,
summ – summ summ,
um die Blumen summ herum!
Tauch hinein dein Köpfchen,
hol die Nektartröpfchen,
flieg zurück zum Bienenhaus,
mach uns süßen Honig draus

Zahlenhexerei

Das Hexenkind hext 1 und 2,
denn es lernt heute Zahlen.
Es hext sich einen Pinsel her
und will die beiden malen.
 
Her mit der 3 und mit der 4,
die will es sich gleich merken.
Das Hexenkind sagt beide auf
beim Hexenhäuserwerken.
 
Die 5 und 6 sind ziemlich leicht
für alle Hexenkinder,
und kein Mensch auf der ganzen Welt
lernt diese zwei geschwinder.
 
Doch bei der 7 und der 8,
muss es sich mächtig plagen.
Wenn‘s ihm nicht gleich gelingen mag,
dann hat das nichts zu sagen.
 
Es folgen 9 und schließlich 10.
Jetzt reicht es mit dem Zählen.
Das klappt so leicht und fehlerfrei,
ganz ohne sich zu quälen.

Sommergedicht - Kindersand - Joachim Ringelnatz (1883-1934)

Kindersand

Das Schönste für Kinder ist Sand.
Ihn gibt´s immer reichlich.
Er rinnt unvergleichlich
zärtlich durch die Hand.
Weil man seine Nase behält,
wenn man auf ihn fällt,
ist er so weich.
Kinderfinger fühlen,
wenn sie in ihm wühlen,
nichts und das Himmelreich.
Denn kein Kind lacht
über gemahlene Macht.

Herbstgedicht - Herbstlied - Johann Gaudenz von Salis-Seewis (1762-1834)

Herbstlied

Bunt sind schon die Wälder,
gelb die Stoppelfelder,
und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen,
graue Nebel wallen,
kühler weht der Wind.
Sieh! Wie hier die Dirne
emsig Pflaum und Birne
in ihr Körbchen legt!
Dort, mit leichten Schritten,
jene leichten Quitten
in den Landhof trägt!
Wie die volle Traube
aus dem Regenlaube
purpurfarbig strahlt!
Am Geländer reifen
Pfirsiche, mit Streifen
rot und weiß bemalt.

Flinke Träger springen,
und die Mädchen singen,
alles jubelt froh!
Bunte Bänder schweben
zwischen hohen Reben
auf dem Hut von Stroh.

Geige tönt und Flöte
bei der Abendröte
und im Mondesglanz;
junge Winzerinnen
winken und beginnen
frohen Erntetanz.

Kinderreim - A - Regina Schwarz

A

Hier und dort und da
findest du ein a:
In Ali, Anton und in Anne,
in einer alten Kaffeekanne,
im Quark und Quatsch,
im Kübel Matsch,
in dann und wann,
im Wörtchen kann,
in acht mal acht
und „Gute Nacht“.