Kinderreim - Ypseruh

Kinderreim - Ypseruh - Regina Schwarz

Ypseruh

Das ypsilonsche Ypseruh
kann hüpfen wie ein Känguru,
(Mit beiden Beinen hochhüpfen.)
kann hüpfen wie ein Gummiball.
(Kleine schnelle Bewegungen mit der rechten Hand machen.)
Zehn Meter hoch. Auf jeden Fall!
(Arme in die Luft heben und sich groß machen.)

Anleitung in Klammern zwischen den Zeilen. 

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Messer, Gabel, Schere, Licht

Messer, Gabel, Schere, Licht
sind für kleine Kinder nicht

Kinderreim - G - Regina Schwarz

G

Zwei Geister fahren Geisterbahn,
genau zur Geisterstunde.
Sie geistern durch die Geisterbahn
glatt schon die elfte Runde.

Kinderreim - Das Schnabeltier - Regina Schwarz

Das Schnabeltier

Das Schnabeltier saust durch die Gassen
mit gut gefüllten Schnabel… (tassen),
kann etwas aber gar nicht… (fassen),
wenn andere Tassen stehen… (lassen.)

Wintergedicht - Die drei Spatzen - Christian Morgenstern

Die drei Spatzen

In einem leeren Haselstrauch,
da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.

Der Erich rechts und links der Franz
und mittendrin der freche Hans.

Sie haben die Augen zu, ganz zu,
und obendrüber, da schneit es, hu!

Sie rücken zusammen dicht an dicht,
so warm wie der Hans hat´s niemand nicht.

Sie hör´n alle drei ihrer Herzlein Gepoch,
Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.

Kinderreim - Wer kann reimen? - Volksgut

Wer kann reimen?

Was nicht rau ist, das ist glatt,
was nicht hungrig ist, ist …
was nicht dünn ist, das ist dick,
wer nicht Pech hat, der hat …
was nicht groß ist, das ist klein,
was nicht schmutzig ist, ist …
was nicht hart ist, das ist weich
wer nicht arm ist, der ist …
was nicht warm ist, das ist kalt,
wer nicht jung ist, der ist …
was nicht schmal ist, das ist breit,
was nicht eng ist, das ist …
was nicht grad ist, das ist krumm,
wer nicht schlau ist, der ist …
was nicht dunkel ist, ist hell,
wer nicht langsam geht, geht …
was nicht grob ist, das ist fein,
wer´s nicht raten will, lässt´s …

Sommergedicht - Kindersand - Joachim Ringelnatz (1883-1934)

Kindersand

Das Schönste für Kinder ist Sand.
Ihn gibt´s immer reichlich.
Er rinnt unvergleichlich
zärtlich durch die Hand.
Weil man seine Nase behält,
wenn man auf ihn fällt,
ist er so weich.
Kinderfinger fühlen,
wenn sie in ihm wühlen,
nichts und das Himmelreich.
Denn kein Kind lacht
über gemahlene Macht.