Kinderreim - Zauberzeisig

Kinderreim - Zauberzeisig - Regina Schwarz

Zauberzeisig

Es zauselt der Zauberzeisig
bei Dämmerung durch das Reisig.
Oh, wie singt er so zauberweisig,
der zauberhaft zwitschernde Zeisig. 

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Kinderreim - Piep, piep, piep - Volksgut

Piep, Piep, Piep

Piep, Piep, Piep,
wir haben uns alle lieb,
ein jeder esse was er kann,
nur nicht seinen Nebenmann;
und nimmt man’s ganz genau,
auch nicht seine Nebenfrau;
und auch nicht das Geschirr,
sonst macht’s im Magen Klirr.

Kinderreim - Brummelbär - Regina Schwarz

Brummelbär

Was wäre, wenn ein Brummelbär
ganz bitterbös und brummig wär?
Dann brummelte der Brummelbär,
weil er ja sonst kein Brummbär wär.

Herbstgedicht - Raschel, Raschel - Regina Schwarz

Raschel, raschel

Buntes Herbstlaub: 
Raschel, raschel
raschel:
Meine Füße
machen M u s i k.

Wintergedicht -  In der Luft, da fliegt sie (Rätsel) - Volksgut

In der Luft, da fliegt sie (Rätsel)

In der Luft, da fliegt sie,
auf der Erde liegt sie,
auf dem Baume sitzt sie,
in der Hand, da schwitzt sie,
auf dem Ofen zerläuft sie,
im Wasser gar ersäuft sie.
Jedes Kind erkennt sie,
wer von euch mir nennt sie?

Kinderreim - Wer kann reimen? - Volksgut

Wer kann reimen?

Was nicht rau ist, das ist glatt,
was nicht hungrig ist, ist …
was nicht dünn ist, das ist dick,
wer nicht Pech hat, der hat …
was nicht groß ist, das ist klein,
was nicht schmutzig ist, ist …
was nicht hart ist, das ist weich
wer nicht arm ist, der ist …
was nicht warm ist, das ist kalt,
wer nicht jung ist, der ist …
was nicht schmal ist, das ist breit,
was nicht eng ist, das ist …
was nicht grad ist, das ist krumm,
wer nicht schlau ist, der ist …
was nicht dunkel ist, ist hell,
wer nicht langsam geht, geht …
was nicht grob ist, das ist fein,
wer´s nicht raten will, lässt´s …

Sommergedicht - Mondnacht - Joseph von Eichendorff

Mondnacht

 
Es war, als hätt der Himmel
die Erde still geküsst,
dass sie im Blütenschimmer
von ihm nun träumen müsst.
 
Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis' die Wälder,
so sternklar war die Nacht.
 
Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.