Sommergedicht - Zeitvertreib

Sommergedicht - Zeitvertreib - Volksgut
Volksgut
PDF

Zeitvertreib

Was wollen wir machen?
Auf dem Kopf stehn und lachen!
Was wollen wir spielen?
Auf dem Kopf stehn und schielen!

Weitere Kindergedichte, die wir empfehlen

Kinderreim - Los geht’s - Regina Schwarz

Los geht's

Wer am besten hüpfen kann,
darf nach vorne,
der ist dran.
Frosch und Springmaus, Donnerkiel,
hüpfen haargenau ins Ziel.
Wer am besten kriechen kann,
darf nach vorne,
der ist dran.
Schnecke steht sofort parat,
kriecht in Richtung Kopfsalat.
Wer am besten springen kann,
darf nach vorne,
der ist dran.
Känguru und Floh, oho,
können springen – und zwar so!
Wer am besten trampeln kann,
darf nach vorne,
der ist dran.
Dromedar und Elefant,
trampeln kreuz und quer durchs Land.
Wer am besten sausen kann,
darf nach vorne, der ist dran:
Auf die Plätze, fertig, los!
Na, wo bleibt die Bande bloß?
 

Sommergedicht - Ein grünes Blatt - Theodor Storm

Ein grünes Blatt

Ein Blatt aus sommerlichen Tagen,
Ich nahm es so im Wandern mit,
Auf dass es mir einst möge sagen,
Wie laut die Nachtigall geschlagen,
Wie grün der Wald, den ich durchschritt.

Zahlenreim - Kopfstand - Regina Schwarz

Kopfstand

Zack – stellt die 6 sich auf den Kopf,
und alle sind dabei.
So ist sie plötzlich eine 9,
grad wie durch Zauberei.
Zack – 6, zack – 9,
zack hin, zack her –
am Ende kann
      die 6
         nicht mehr.

Wintergedicht - Rätsel - Volksgut

Rätsel

Aus Schnee ist er und trägt am Kopf
Mutters alten Suppentopf.
In der Hand hält er 'nen Besen.
Sag, was ist das für ein Wesen?
(Lösung: der Schneemann)
 
Wie heißt der große weiße Mann,
Der in der Sonne schmelzen kann?
(Lösung: der Schneemann)
 
Stand ein Riese aus Schnee gemacht,
Grimmig auf den Beinen,
Aber als die Sonne lacht,
Fing er an zu weinen.
(Lösung: der Schneemann)
 
Draußen steht ein weißer Mann,
der sich niemals wärmen kann.
Wenn die Frühjahrssonne scheint,
schwitzt der weisse Mann und weint!
Er wird klein und immer kleiner.
Sag was ist das wohl für einer?
(Lösung: der Schneemann)
 
Im Winter fallen sie vom Himmel herab,
Tanzen vergnügt auf und ab.
Setzen sich nieder auf deine Nas',
Zergehen sofort, was ist denn das?
(Lösung: die Schneeflocken)
 
Ein Zapfen ist's, ganz lang und spitz.
Er wächst und wächst ganz ohne Hast
Und doch sitzt er an keinem Ast.
(Lösung: der Eiszapfen)
 
Es hängt an der Dachrinne und weint,
Wenn die liebe Sonne scheint.
(Lösung: der Eiszapfen)
 

Sommergedicht - Die Schaukel - Heinrich Seidel ( 1842-1906)

Die Schaukel

Wie schön sich zu wiegen,
die Luft zu durchfliegen
am blühenden Baum!
Bald vorwärts vorüber,
bald rückwärts hinüber –
es ist wie ein Traum!
Die Ohren, sie brausen,
die Haare, sie sausen
und wehen hintan!
Ich schwebe und steige
bis hoch in die Zweige
des Baumes hinan.
Wie Vögel sich wiegen,
sich schwingen und fliegen
im luftigen Hauch:
Bald hin und bald wider,
hinauf und hernieder,
so fliege ich auch!

Sommergedicht - Dumme Sachen - Volksgut

Dumme Sachen

Vögel, die nicht singen,
Glocken, die nicht klingen,
Kinder, die nicht lachen,
was sind das für Sachen?