An den Mond

Kinderlied - An den Mond - Text: Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 – 1874), Melodie: volksweise
Heinrich Hoffmann von Fallersleben, Volksweise
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An den Mond

Wie blickst du hell und rein,
Ja hell und rein,
O Mond, zur Welt hinein!
Ob Wolken dich necken,
Dich wollen bedecken,
Du blickst doch hell und rein,
Ja hell und rein
Zur weiten Welt hinein.

Du hast schon manche Nacht,
Schon manche Nacht,
O Mond, bei mir gewacht;
Mein Klagen gemindert,
Mein Leiden gelindert,
Hast mild mich angelacht,
Mich angelacht,
Hast fröhlich mich gemacht.

O du des Friedens Bild,
Des Friedens Bild,
O Mond, so hell und mild!
Wie dort auf die Welle
Der silbernen Quelle,
Blick in mein Herz hinein,
Mein Herz hinein
Mit deinem milden Schein!

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Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann

Es tanzt ein Bi-ba Butzemann
In unserm Haus herum, dideldum,
Es tanzt ein Bi-ba Butzemann
In unserm Haus herum.

Er rüttelt sich, er schüttelt sich,
Er wirft sein Säckchen hinter sich.
Es tanzt ein Bi-ba Butzemann
In unserm Haus herum.

Er wirft sein Säcklein her und hin,
Was ist wohl in dem Säcklein drin?
Es tanzt ein Bi-ba Butzemann
In unserm Haus herum.

Er bringt zur Nacht dem guten Kind
Die Äpfel die im Säcklein sind.
Es tanzt ein Bi-ba Butzemann
In unserm Haus herum.

Er wirft sein Säcklein hin und her,
Am Morgen ist es wieder leer.
Es tanzt ein Bi-ba Butzemann
In unserm Haus herum.

Der Herbst, das ist 'ne tolle Zeit

Der Herbst, das ist 'ne tolle Zeit,
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Fidi-rallala, fidi-rallala, fidi-ralla-lala-la.
 
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Fidi-rallala, fidi-rallala, fidi-ralla-lala-la.
 
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Wenn sie mich treffen, macht's zwick-zwick.
Fidi-rallala, fidi-rallala, fidi-ralla-lala-la.
 
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Fidi-rallala, fidi-rallala, fidi-ralla-lala-la.

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Adjeu, mein Allerliebste, adjeu, schön Blümlein fein,
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Herbstlied - Ihr Blätter, wollt ihr tanzen - Text: G.Lang, Melodie: Christian Lange

Ihr Blätter, wollt ihr tanzen

Ihr Blätter, wollt ihr tanzen?,
So rief im Herbst der Wind.
Ja, ja wir wollen tanzen,
Ja, ja wir wollen tanzen,
Komm hol' uns nur geschwind."
Da fuhr er durch die Äste
Und pflückte Blatt für Blatt.
Nun tanzen sie zum Feste,
nun tanzen sie zum Feste,
nun tanzen sie sich satt.
Bald wurden sie ganz leise
Mit Flocken zugedeckt
Nun schlafen sie und träumen,
Nun schlafen sie und träumen
Bis sie der Frühling weckt.
Der Wind wird langsam müde,
die Blätter werden's auch.
Drum legen sie sich nieder,
drum legen sie sich nieder,
und ruh'n sich alle aus.
Nun hat der Winter sachte
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und wenn kein Blatt erwachte,
dann schlafen sie noch heut'.
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Ojemine, ojemine,
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