Kinderlied - Der Herbst der ist ein Malersmann

Kinderlied -  Der Herbst der ist ein Malersmann - Walter Krumbach, Melodie von Wolfgang Richter (1928-2004)
Walter Krumbach, Wolfgang Richter
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Der Herbst der ist ein Malersmann

Der Herbst, der ist ein Malersmann,
Er malt die grünen Blätter an.
In vielen Farben leuchtet bald
Der buntgeschmückte Wald.
 
Der Herbst geht durch das ganze Land,
Und hält er Rast am Wegesrand,
Sind Fluss und Tal in Dampf getaucht,
Weil er sein Pfeifchen schmaucht.

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Weihnachtslied - Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen - Hermann Kletke (1813 - 1886), Melodie: volksweise

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen,
wie glänzt er festlich, lieb und mild,
als spräch' er: Wollt in mir erkennen
getreuer Hoffnung stilles Bild!
Die Kinder stehn mit hellen Blicken,
das Auge lacht, es lacht das Herz,
o fröhlich seliges Entzücken!
Die Alten schauen himmelwärts.
Zwei Engel sind hereingetreten,
kein Auge hat sie kommen seh'n,
sie gehn zum Weihnachtstisch und beten,
und wenden wieder sich und geh'n.
Gesegnet seid, ihr alten Leute,
gesegnet sei, du kleine Schar!
Wir bringen Gottes Segen heute
dem braunen wie dem weißen Haar.
Zu guten Menschen, die sich lieben,
schickt uns der Herr als Boten aus,
und seid ihr treu und fromm geblieben,
wir treten wieder in dies Haus.
Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen,
unsichtbar jedes Menschen Blick
sind sie gegangen wie gekommen,
doch Gottes Segen blieb zurück.

Wenn der Mann im Mond das Licht ausknipst

Wenn der Mann im Mond das Licht ausknipst
Wer’n die Äuglein langsam schwer.
Und die Sterne hoch am Himmelszelt
Leuchten über dir heut‘ Nacht.
 
Hoch im Himmel wacht ein Engelein über dich und deinen Schlaf
Mach‘ die Äuglein zu und träume süß
Sag‘ der Welt jetzt gute Nacht.
 
Morgen Früh beginnt ein neuer Tag
Ruh dich aus mein Kindelein.
Wenn die Sonne über dir erwacht
Werd‘ ich wieder bei dir sein.
 
Hoch im Himmel wacht ein Engelein über dich und deinen Schlaf
Mach‘ die Äuglein zu und träume süß
Sag‘ der Welt jetzt gute Nacht.

Eine Muh, eine Mäh

Wenn der Weihnachtsbaum uns lacht,
wenn die Glocke bim-bam macht,
kommt auf leisen Sohlen,
Ruprecht an verstohlen.
Zieht mit vollen Säcken ein,
bringt uns Bäcker-Leckerein
und packt unter Lachen
aus die schönsten Sachen.
Kommt, Kinder, seht euch satt,
was er für Schätze hat:
Eine Muh, eine Mäh,
eine Täterätätä,
eine Tute, eine Rute,
eine Hopp-hopp-hopp-hopp,
eine Diedeldadeldum,
eine Wau-wau-wau,
ratatsching-daderatabum.
Wenn der Schnee zum Berg sich türmt,
wenn es draußen friert und stürmt,
um die Weihnachtslichter
fröhliche Gesichter.
Alle Stuben blitzeblank,
denn es kommt mit Poltergang
durch die Luft, die kalte,
Ruprecht an, der alte.
Und pustet, prustet – dann
zeigt uns der Weihnachtsmann:
Eine Muh, eine Mäh,
eine Täterätätä,
eine Tute, eine Rute,
eine Hopp-hopp-hopp-hopp,
eine Diedeldadeldum,
eine Wau-wau-wau,
ratatsching-daderatabum.

Wer hat die schönsten Schäfchen

Wer hat die schönsten Schäfchen? Die hat der goldne Mond,
der hinter unsern Bäumen am Himmel droben wohnt.
Er kommt am späten Abend, wenn alles schlafen will,
hervor aus seinem Hause am Himmel leis' und still.
Dann weidet er die Schäfchen auf seiner blauen Flur;
denn all die weißen Sterne sind seine Schäfchen nur.
Sie tun sich nichts zuleide, hat eins das andre gern,
und Schwestern sind und Brüder da droben Stern an Stern.
Und soll ich dir eins bringen, so darfst du niemals schrei'n,
musst freundlich wie die Schäfchen und wie ihr Schäfer sein.

Kinderlied - Die Indianer sind lustig - Volksgut

Die Indianer sind lustig

Die Indianer sind lustig , die Indianer sind froh,
sie trinken ein Gläschen und machen das so.
Die Indianer sind lustig, die Indianer sind froh,
sie verkaufen ihr Bettchen und schlafen auf Stroh.
Die Indianer sind lustig, die Indianer sind froh,
sie nehmen ein Frauchen und tanzen dazu.
Erst dreht sich das Frauchen, dann dreht sich der Mann
dann fassen sich beide und tanzen zusamm'!

Lernlied - Jäger - Text: Robert Reinick (1805 – 1852), Melodie: Ferdinand Hiller (1811 – 1885)

Jäger

Im Wald, im grünen Walde
da geht ein Jäger auf die Jagd
in seiner lust'gen Jägerstracht.
Trala, hallo, trala!
Er bläst das Horn nach Jägersbrauch,
die Häslein springen aus dem Strauch,
und Hund und Jäger hinterdrein.
Ach könnt ich so ein Jäger sein! -
Bin aber leider viel zu klein.
Im Wald, im grünen Walde
da ist's so kühl und frisch und grün,
da sind wohl tausend Hirsche drin.
Trala, hallo, trala!
Die schießt der Jäger, dass es knallt,
von Tal und Bergen widerhallt,
und all die Hirsche, die sind sein;
ich aber darf nicht mit hinein,
ich bin noch viel, noch viel zu klein.
Im Garten, ja, im Garten,
da jag' und spring' ich frei umher,
als ob ich schon ein Jäger wär'.
Trala, hallo, trala!
Und was von Kindern kommt herein,
die müssen Hirsch und Hasen sein.
Doch bin ich groß und nicht mehr klein,
dann lass ich Garten Garten sein
und jage in den Wald hinein!