Weihnachtslied - Kling, Glöckchen, klingelingeling

Volksweise , Karl Enslin
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Kling, Glöckchen, klingelingeling

Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Laßt mich ein, ihr Kinder,
ist so kalt der Winter,
öffnet mir die Türen,
laßt mich nicht erfrieren.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!

Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Mädchen hört und Bübchen,
macht mir auf das Stübchen,
bring’ euch milde Gaben,
sollt' euch dran erlaben.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!

Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Hell erglühn die Kerzen,
öffnet mir die Herzen,
will drin wohnen fröhlich,
frommes Kind, wie selig.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!

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Als unser Mops ein Möpschen war,
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heidu, heidu, heidallala,
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und bellt noch obendrein.
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heidu, heidu, heidallala,
und magst kein trocken' Brot;
jetzt willst du Leckerbissen
und magst kein trocken' Brot.
Zum Knaben sprach der Mops darauf:
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Hätt'st du mich recht erzogen,
wär' ich ein Möpschen noch,
heidu, heidu, heidallala,
wär' ich ein Möpschen noch,
Hätt'st du mich recht erzogen,
wär' ich ein Möpschen noch!

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Wind, Wind, Wind, Wind fröhlicher Gesell.
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Kommst daher mit Brausen, lässt mein Rädchen sausen.
Wind, Wind, Wind, Wind fröhlicher Gesell.