Kinderlied - Lea, das kleine Gespenst

Mr. Pianoman alias Markus Sosnowski
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Lea, das kleine Gespenst

Ich bin Lea, das kleine Gespenst.
Wenn es dunkel wird, dann geister ich durchs Haus.
Sobald die Sonne untergeht und der Mond am Himmel steht,
komme ich aus meinem Versteck,
doch leider sind dann alle Kinder schon im Bett.

Hui Buh, ich bin das kleine Schlossgespenst,
und spuke des Nachts durchs Haus.
Wenn die Kinder abends schlafen geh'n,
komme ich aus mei'm Versteck heraus.

Ich bin Theo, der kleine Vampir.
Seit ich denken kann, wohne ich schon hier.
Wenn die Uhr am Kirchturm schlägt
und der Mond am Himmel steht,
ja dann komm' ich aus meinem Versteck,
doch leider sind dann alle Kinder schon im Bett.

Haha, ich bin der kleine Schlossvampir,
die Menschen fürchten sich vor mir.
Wenn die Kinder abends schlafen geh'n,
komme ich aus mei'm Versteck heraus.

Komm lass uns beide Freunde sein.
Ja dann sind wir zwei nie mehr allein.
Gemeinsam spuken wir durchs Haus,
bis der nächste Tag anbricht.
Möchtest du, mein Spielgefährte sein?
Gemeinsam sind wir zwei nie mehr allein.

Von nun an lass uns beide Freunde sein,
lass uns singen, tanzen, lachen, fröhlich sein.
Uns're Freuden und auch uns're Sorgen teil'n,
denn dazu sind Freunde schließlich da.

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Alle Leut'

Alle Leut, alle Leut gehn jetzt nach Haus
gehn in ihr Kämmerlein
lassen fünf grade sein.
Alle Leut, alle Leut gehn jetzt nach Haus.
Alle Leut, alle Leut gehn jetzt nach Haus
große Leut, kleine Leut
dicke Leut, dünne Leut.
Alle Leut, alle Leut gehn jetzt nach Haus.
Alle Leut, alle Leut gehn jetzt nach Haus
sagen auf Wiedersehen,
es war so wunderschön.
Alle Leut, alle Leut gehn jetzt nach Haus.

Kinderlied -  Der Herbst ist ein Geselle - Martin Friedrich von Nathusius (1843-1906), Melodie Volksweise

Der Herbst ist ein Geselle

 
Der Herbst ist ein Geselle
der trägt ein buntes Kleid
und springt und jubilieret
vor ausgelaßner Freud
 
Er singt im Brausebasse
fährt einem um den Kopf,
wirft alles drüber und drunter
und zaust die Bäum am Schopf
 
Er stürmt wie wilde Buben
hin über Berg und Feld
fegt durch die falben Blätter
rauscht, heißa! in die Welt
 
Wirft, wie er zieht, uns Gaben
mit vollen Händen zu
füllt Scheuer, Haus und Keller
zur langen Winterruh

Kinderlied - Kindlein mein, schlafe ein - Volksgut

Kindlein mein, schlafe ein

Kindlein mein, schlafe ein,
weil die Sternlein kommen.
Und der Mond kommt auch schon
wieder angeschwommen.
Eia Wieglein, Wieglein mein,
schlaf mein Kindlein, schlafe ein.
Kindlein mein, schlafe ein.
Vöglein fliegt vom Baume.
Fliegt geschwind zu meinem Kind.
Singt ihm vor im Traume.
Eia Wieglein, Wieglein mein,
Schlaf mein Kindlein, schlafe ein.
Kindlein mein, schlafe ein,
Denn die Nacht kommt nieder.
Und der Wind summt dem Kind
Seine Wiegenlieder.
Eia Wieglein, Wieglein mein.
Schlaf mein Kindlein, schlafe ein.

Im Märzen der Bauer

Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt,
er setzt seine Felder und Wiesen instand.
Er pflüget den Boden, er egget und sät
und rührt seine Hände frühmorgens und spät.
 
Die Bäurin, die Mägde, sie dürfen nicht ruhn.
Sie haben im Haus und im Garten zu tun.
Sie graben und rechen und singen ein Lied
und freun sich, wenn alles schön grünet und blüht.
 
So geht unter Arbeit das Frühjahr vorbei.
Da erntet der Bauer das duftende Heu.
Er mäht das Getreide, dann drischt er es aus.
Im Winter da gibt es manch fröhlichen Schmaus.

Kinderlied -  Der Herbst der ist ein Malersmann - Walter Krumbach, Melodie von Wolfgang Richter (1928-2004)

Der Herbst der ist ein Malersmann

Der Herbst, der ist ein Malersmann,
Er malt die grünen Blätter an.
In vielen Farben leuchtet bald
Der buntgeschmückte Wald.
 
Der Herbst geht durch das ganze Land,
Und hält er Rast am Wegesrand,
Sind Fluss und Tal in Dampf getaucht,
Weil er sein Pfeifchen schmaucht.

Winterlied - Viele weiße Flöckchen - Text: Verfasser unbekannt, Melodie: Alle meine Entchen

Viele weiße Flöckchen

Viele weiße Flöckchen
schlafen tief und fest,
schlafen tief und fest
in der weichen Wolke,
wie in einem Nest.
Kommt der Wind der wilde,
weckt sie mit Gebraus,
weckt sie mit Gebraus,
tanzen viele Flöckchen
über unserm Haus.
Tanzen überm Kirchturm,
tanzen überm Feld,
tanzen überm Feld,
setzen müd' sich nieder,
weiß ist dann die Welt.
Wind geht still nach Hause
Flöckchen schlafen ein,
Flöckchen schlafen ein,
wartete nur ihr Kinder,
bald wird Weihnacht sein.