Kinderlied - Mein Hut, der hat drei Ecken

Volksgut
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Mein Hut, der hat drei Ecken

Mein Hut, der hat drei Ecken, drei Ecken hat mein Hut,
und hat er nicht drei Ecken, dann ist es nicht mein Hut.
Mein Hut, der hat drei Ecken, drei Ecken hat mein Hut,
und hat er nicht drei Ecken, dann ist es auch nicht mein Hut.

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Jeder nach seiner Art

Immer langsam, immer langsam
Ohne Sang und ohne Klang
Geht die Schnecke, die Schnecke ihren Gang.
Will sie gehen, will sie gehen
In die weite Welt hinaus,
Nimmt sie mit, nimmt sie mit ihr ganzes Haus.
Ist es draußen, ist es draußen
Trübes Wetter, feucht und naß,
Dann spaziert, spaziert sie in dem Gras.
Scheint die Sonne, scheint die Sonne,
Hängt sie sich an einen Baum,
Bleibt im Haus, bleibt im Haus und rührt sich kaum.
Ihre Weise, ihre Weise
Hat die Schnecke so wie du:
Nun, so laßt, nun, so laßt sie denn in Ruh!

Kommt ein Vogel geflogen

Kommt ein Vogel geflogen,
setzt sich nieder auf mein´ Fuß,
hat ein Zettel im Schnabel,
von der Mutter einen Gruß.

Lieber Vogel, fliege weiter,
nimm ein Gruß mit und ein´ Kuss.
denn ich kann dich nicht begleiten,
weil ich hier bleiben muss.

Hopp, hopp, hopp

Hopp, hopp, hopp,
Pferdchen lauf Galopp.
Über Stock und über Steine,
Aber brich dir nicht die Beine.
Hopp,hopp, hopp,
Pferdchen lauf Galopp.
Tipp, tipp, tapp,
Wirf mich ja nicht ab!
Zähme deine wilden Triebe,
Pferdchen, tu es mir zuliebe.
Tipp, tipp, tapp,
Wirf mich ja nicht ab!
Brr, brr, he,
Steh doch Pferdchen, steh!
Sollst schon heute weiter springen,
Muss dir nur erst Futter bringen.
Brr, brr, he,
Steh doch, Pferdchen, steh!
Ja, ja, ja,
Juch, nun sind wir da!
Schwester, Vater, liebe Mutter,
Findet auch mein Pferdchen Futter?
Ja, ja, ja,
Juch, nun sind wir da!

Herbstlied - Ihr Blätter, wollt ihr tanzen - Text: G.Lang, Melodie: Christian Lange

Ihr Blätter, wollt ihr tanzen

Ihr Blätter, wollt ihr tanzen?,
So rief im Herbst der Wind.
Ja, ja wir wollen tanzen,
Ja, ja wir wollen tanzen,
Komm hol' uns nur geschwind."
Da fuhr er durch die Äste
Und pflückte Blatt für Blatt.
Nun tanzen sie zum Feste,
nun tanzen sie zum Feste,
nun tanzen sie sich satt.
Bald wurden sie ganz leise
Mit Flocken zugedeckt
Nun schlafen sie und träumen,
Nun schlafen sie und träumen
Bis sie der Frühling weckt.
Der Wind wird langsam müde,
die Blätter werden's auch.
Drum legen sie sich nieder,
drum legen sie sich nieder,
und ruh'n sich alle aus.
Nun hat der Winter sachte
mit Flocken sie bestreut.
Und wenn kein Blatt erwachte,
und wenn kein Blatt erwachte,
dann schlafen sie noch heut'.
Der Frühling weckt die Erde,
kein Blatt man wieder sah,
Dass grün es wieder werde,
dass grün es wieder werde,
ja, dazu war'n sie da.

Im Märzen der Bauer

Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt,
er setzt seine Felder und Wiesen instand.
Er pflüget den Boden, er egget und sät
und rührt seine Hände frühmorgens und spät.
 
Die Bäurin, die Mägde, sie dürfen nicht ruhn.
Sie haben im Haus und im Garten zu tun.
Sie graben und rechen und singen ein Lied
und freun sich, wenn alles schön grünet und blüht.
 
So geht unter Arbeit das Frühjahr vorbei.
Da erntet der Bauer das duftende Heu.
Er mäht das Getreide, dann drischt er es aus.
Im Winter da gibt es manch fröhlichen Schmaus.

Grün, grün, grün, sind alle meine Kleider

Grün, grün, grün sind alle meine Kleider,
grün, grün, grün ist alles, was ich hab'.
Darum lieb' ich alles, was so grün ist,
weil mein Schatz ein Förster ist.
Weiß, weiß weiß sind alle meine Kleider,
weiß, weiß weiß ist alles, was ich hab'.
Darum lieb' ich alles, was so weiß ist,
weil mein Schatz ein Bäckermeister ist.
Rot, rot, rot sind alle meine Kleider,
rot, rot, rot ist alles, was ich hab'.
Darum lieb' ich alles, was so rot ist,
weil mein Schatz ein Feuerwehrmann ist.
Blau, blau, blau sind alle meine Kleider,
blau, blau, blau ist alles, was ich hab'.
Darum lieb' ich alles was, so blau ist,
weil mein Schatz ein Matrose ist.
Schwarz, schwarz, schwarz sind alle meine Kleider,
schwarz, schwarz, schwarz ist alles, was ich hab'.
Darum lieb' ich alles, was so schwarz ist,
weil mein Schatz ein Schornsteinfeger ist.
Gelb, gelb, gelb sind alle meine Kleider,
gelb, gelb, gelb ist alles, was ich hab'.
Darum lieb' ich alles, was so gelb ist,
weil mein Schatz ein Kranführer ist.
Braun, braun, braun sind alle meine Kleider,
braun, braun, braun ist alles, was ich hab'.
Darum lieb' ich alles, was so braun ist,
weil mein Schatz ein Landwirt ist.