Schlaflied - Schlaf', Kindlein, schlaf'!

Volksgut
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Schlaf', Kindlein, schlaf'!

Schlaf, Kindchen, schlaf!
Der Vater hüt't die Schaf,
die Mutter schüttelt's Bäumelein,
da fällt herab ein Träumelein.
Schlaf, Kindchen, schlaf!

Schlaf, Kindchen, schlaf!
Am Himmel ziehn die Schaf,
die Sternlein sind die Lämmerlein,
der Mond, der ist das Schäferlein.

Schlaf, Kindchen, schlaf!
So schenk' ich dir ein Schaf
mit einer gold'nen Schelle fein,
das soll dein Spielgeselle sein.
Schlaf, Kindchen, schlaf!

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Alle Leut'

Alle Leut, alle Leut gehn jetzt nach Haus
gehn in ihr Kämmerlein
lassen fünf grade sein.
Alle Leut, alle Leut gehn jetzt nach Haus.
Alle Leut, alle Leut gehn jetzt nach Haus
große Leut, kleine Leut
dicke Leut, dünne Leut.
Alle Leut, alle Leut gehn jetzt nach Haus.
Alle Leut, alle Leut gehn jetzt nach Haus
sagen auf Wiedersehen,
es war so wunderschön.
Alle Leut, alle Leut gehn jetzt nach Haus.

Weihnachtslied - Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen - Hermann Kletke (1813 - 1886), Melodie: volksweise

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen,
wie glänzt er festlich, lieb und mild,
als spräch' er: Wollt in mir erkennen
getreuer Hoffnung stilles Bild!
Die Kinder stehn mit hellen Blicken,
das Auge lacht, es lacht das Herz,
o fröhlich seliges Entzücken!
Die Alten schauen himmelwärts.
Zwei Engel sind hereingetreten,
kein Auge hat sie kommen seh'n,
sie gehn zum Weihnachtstisch und beten,
und wenden wieder sich und geh'n.
Gesegnet seid, ihr alten Leute,
gesegnet sei, du kleine Schar!
Wir bringen Gottes Segen heute
dem braunen wie dem weißen Haar.
Zu guten Menschen, die sich lieben,
schickt uns der Herr als Boten aus,
und seid ihr treu und fromm geblieben,
wir treten wieder in dies Haus.
Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen,
unsichtbar jedes Menschen Blick
sind sie gegangen wie gekommen,
doch Gottes Segen blieb zurück.

Frühlingslied - Juchheissa, juchhei - Text: Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 – 1874), Melodie: volksweise

Juchheissa, juchhei

Juchheißa juchhei!
Wie schön ist der Mai!
Die Vöglein sich schwingen,
Sie jubeln und singen;
Es hallet und schallt
Im Feld und im Wald.
La la la la la, la la la la, la la la la!
La la la la la, la la la la, la la la la!
Juchheißa juchhei!
Wie schön ist der Mai!
Wir wollen auch singen,
Und tanzen und springen
In Wald und in Feld
Juchhe, durch die Welt!
La la la la la...

Kinderlied -  Der Kuckuck und der Esel - Volksgut

Der Kuckuck und der Esel

Der Kuckuck und der Esel, die hatten einen Streit,
wer wohl am besten sänge, wer wohl am besten sänge,
zur schönen Maienzeit, zur schönen Maienzeit.

Der Kuckuck sprach: „Das kann ich!“ und hub gleich an zu schrein,
„Ich aber kann es besser, ich aber kann es besser!“
fiel gleich der Esel ein, fiel gleich der Esel ein.

Das klang so schön und lieblich, so schön, von fern und nah,
sie sangen alle beide, sie sangen alle beide
„Kuckuck-iah, kuckuck-iah!“

Kinderlied -  Winter ade - Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874)

Winter ade

Winter ade!
Scheiden tut weh!
Aber dein Scheiden macht,
dass mir das Herze lacht.
Winter ade!
Scheiden tut weh!
Winter ade!
Scheiden tut weh!
Gerne vergess' ich dein,
kannst immer ferne sein.
Winter ade!
Scheiden tut weh!
Winter ade!
Scheiden tut weh!
Gehst du nicht bald nach Haus,
lacht dich der Kuckuck aus.
Winter ade!
Scheiden tut weh!

Wie herrlich glänzt im Morgentau

Wie herrlich glänzt im Morgentau
Die grüne blumenreiche Au!
Wie ist von neuem belebt der Wald!
Wie's ringsum wiederum hallt und schallt!
Du bist erquickt von süßer Ruh,
Mein Herz, wie könntest schweigen du?
Dem Herrn des Tages, dem Herrn der Nacht,
Ihm sei dein frühester Dank gebracht!