Schlaflied - Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein

Johann Friedrich Anton Fleischmann , Friedrich Wilhelm Gotter
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Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein

Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein,
es ruhn Schäfchen und Vögelein.
Garten und Wiese verstummt,
auch nicht ein Bienchen mehr summt.
Luna mit silbernem Schein
gucket zum Fenster herein.
Schlafe beim silbernen Schein.
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein.

Auch in dem Schlosse schon liegt
alles in Schlummer gewiegt,
reget kein Mäuschen sich mehr,
Keller und Küche sind leer.
Nur in der Zofe Gemach
tönet ein schmelzendes »Ach«.
Was für ein »Ach« mag dies sein?
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein.

Wer ist beglückter als du?
Nichts als Vergnügen und Ruh!
Spielwerk und Zucker vollauf
und auch Karossen im Lauf.
Alles besorgt und bereit,
dass nur mein Prinzchen nicht schreit.
Was wird das künftig erst sein?
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein.

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Herbstlied - Wind, Wind, fröhlicher Gesell - Volksgut

Wind, Wind, fröhlicher Gesell

Wind, Wind, Wind, Wind fröhlicher Gesell.
Bläst um alle Ecken, willst uns immer necken.
Wind, Wind, Wind, Wind fröhlicher Gesell.
Wind, Wind, Wind, Wind fröhlicher Gesell.
Jagst die grauen Wolken, können dir kaum folgen.
Wind, Wind, Wind, Wind fröhlicher Gesell.
Wind, Wind, Wind, Wind fröhlicher Gesell.
Kommst daher mit Brausen, lässt mein Rädchen sausen.
Wind, Wind, Wind, Wind fröhlicher Gesell.

Schlaf', Kindlein, schlaf'!

Schlaf, Kindchen, schlaf!
Der Vater hüt't die Schaf,
die Mutter schüttelt's Bäumelein,
da fällt herab ein Träumelein.
Schlaf, Kindchen, schlaf!
Schlaf, Kindchen, schlaf!
Am Himmel ziehn die Schaf,
die Sternlein sind die Lämmerlein,
der Mond, der ist das Schäferlein.
Schlaf, Kindchen, schlaf!
So schenk' ich dir ein Schaf
mit einer gold'nen Schelle fein,
das soll dein Spielgeselle sein.
Schlaf, Kindchen, schlaf!

Drei Chinesen mit dem Kontrabass

Drei Chinesen mit dem Kontrabass
saßen auf der Straße und erzählten sich was.
Da kam ein Polizist: "Ja was ist denn das?"
Drei Chinesen mit dem Kontrabass.

Dro Chonoson mot dom Kontroboss
soßen of dor Stroßo ond orzohlton soch wos.
Do kom on Polozost: "Jo wos ost donn dos?"
Dro Chonoson mot dom Kontroboss.

Dri Chinisin mit dim Kintribiss
sißen if dir Striß ind irzihltin sich wis.
Di kim in Pilizist: "Ji wis ist dinn dis?"
Dri Chinisin mit dim Kintribiss.

Dra Chanasan mat dam Kantrabass
saßen af dar Straße and arzahltan sach was.
Da kam an Palazast: "Ja was ast dann das?"
Dra Chanasan mat dam Kantrabass.

Dre Chenesen met dem Kentrebess
seßen ef der Streße end erzehlten sech wes.
De kem en Pelezest: "Je wes est denn des?"
Dre Chenesen met dem Kentrebess.

Dru Chunusun mut dum Kuntrubuss
sußun uf dur Strußu und urzuhltun such wus.
Du kum un Puluzust: "Ju wus ust dunn dus?"
Dru Chunusun mut dum Kuntrubuss.

Ein Auto fährt tut tut

Ein Auto fährt tut tut,
ein Auto fährt tut tut.
Ein Auto fährt, ein Auto fährt
ein Auto fährt tut tut.
Erst langsam wie ne Schnecke,
dann braust es um die Ecke.
Ein Auto fährt, ein Auto fährt
ein Auto fährt tut tut.

Kinderlied - Scheine, Sonne, scheine - Melodie: Antonius Streichhardt

Scheine, Sonne, scheine

Scheine, Sonne, scheine,
Mal uns braune Beine.
Mach die kalten Schatten klein,
Wir steh'n gern im Sonnenschein.
Scheine, Sonne, scheine,
Schein auf Gras und Steine.
Für das Säen sorgen wir,
Doch das Blühen liegt bei dir.
Scheine, Sonne, scheine,
Dass kein Kind mehr weine.
Und nicht hunger und nicht frier,
Dass es lachen kann wie wir.

Die Blümelein sie schlafen

Die Blümelein, sie schlafen schon längst im Mondenschein,
sie nicken mit den Köpfchen auf ihren Stängelein.
Es rüttelt sich der Blütenbaum, er säuselt wie im Traum.
Schlafe, schlafe, schlaf du, mein Kindelein!
Die Vögelein, sie sangen so süß im Sonnenschein,
sie sind zur Ruh gegangen in ihre Nestchen klein.
Das Heimchen in dem Ährengrund, es tut allein sich kund:
Schlafe, schlafe, schlaf du, mein Kindelein!
Sandmännchen kommt geschlichen und guckt durchs Fensterlein,
ob irgend noch ein Liebchen nicht mag zu Bette sein.
Und wo er nur ein Kindchen fand, streut er ins Aug' ihm Sand.
Schlafe, schlafe, schlaf du, mein Kindelein!
Sandmännchen aus dem Zimmer, es schläft mein Herzchen fein,
es ist gar fest verschlossen schon sein Guckäugelein.
Es leuchtet morgen mir; willkomm' das Äugelein so fromm!
Schlafe, schlafe, schlaf du, mein Kindelein!