Winterlied - Schlittenlied

Winterlied - Schlittenlied - Text: Verfasser unbekannt, Melodie: Jingle Bells
Unbekannt
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Schlittenlied

Den Schlitten zieht mein Pferd
durch Wald und Feld im Schnee,
wir lachen unbeschwert und
singen „ho und he!“
Die Glöckchen klingen hell,
wenn man die Zügel zieht,
wir fahren, welch ein Spaß so schnell
mit unserm Schlittenlied.

Klingeling, klingeling,
klingt’s in Wald und Feld!
Welch ein Spaß ist Schlittenfahren
durch die weiße Welt.

Mein Schlitten wartet schon
vor deinem kleinen Haus,
dich ruft der Glöckchenton:
„Komm fahre mit mir aus!“
Nicht lange ist die Welt
so glitzernd voller Schnee.
Steig ein, wenn dir mein Lied gefällt
und sing mit mir „Ho-He“!

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Der Mond ist aufgegangen

Der Mond ist aufgegangen,
die goldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar;
der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel wunderbar.
Wie ist die Welt so stille
und in der Dämmrung Hülle
so traulich und so hold,
als eine stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer
verschlafen und vergessen sollt!
Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost verlachen,
weil unsre Augen sie nicht sehen.
Wir stolze Menschenkinder
sind eitel arme Sünder
und wissen gar nicht viel;
wir spinnen Luftgespinste
und suchen viele Künste
und kommen weiter von dem Ziel.
Gott, laß dein Heil uns schauen,
auf nichts Vergänglichs trauen,
nicht Eitelkeit uns freun;
laß und einfältig werden
und vor dir hier auf Erden
wie Kinder fromm und fröhlich sein!
Wollst endlich sonder Grämen
Aus dieser Welt uns nehmen
Durch einen sanften Tod!
Und, wenn du uns genommen,
Laß uns in Himmel kommen,
Du unser Herr und unser Gott!
So legt euch denn ihr Brüder
in Gottes Namen nieder.
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott, mit Strafen
und laß uns ruhig schlafen
und unsern kranken Nachbarn auch.

Jeder nach seiner Art

Immer langsam, immer langsam
Ohne Sang und ohne Klang
Geht die Schnecke, die Schnecke ihren Gang.
Will sie gehen, will sie gehen
In die weite Welt hinaus,
Nimmt sie mit, nimmt sie mit ihr ganzes Haus.
Ist es draußen, ist es draußen
Trübes Wetter, feucht und naß,
Dann spaziert, spaziert sie in dem Gras.
Scheint die Sonne, scheint die Sonne,
Hängt sie sich an einen Baum,
Bleibt im Haus, bleibt im Haus und rührt sich kaum.
Ihre Weise, ihre Weise
Hat die Schnecke so wie du:
Nun, so laßt, nun, so laßt sie denn in Ruh!

Kinderlied - Liebe, liebe Sonne - Melodie: Hans Poser (1917-1970)

Liebe, liebe Sonne

Liebe, liebe Sonne,
Scheine doch recht hell.
Jage fort die Wolken,
Komm hervor ganz schnell!
Liebe, liebe Sonne,
Komm ein bißchen runter.
Lass den Regen oben,
Dann wolln wir dich loben.
Einer schließt den Himmel auf,
Kommt die liebe Sonn' heraus.

Kinderlied -  Ri, ra, rutsch - Volksgut

Ri, ra, rutsch

Ri-ra-rutsch
Wir fahren mit der Kutsch
Wir fahren über Stock und Stein
Da bricht das Pferdchen sich ein Bein
Ri-ra-rutsch
Es ist nichts mit der Kutsch.
 
Ri-ra-ritten
Wir fahren mit dem Schlitten.
Wir fahren übern tiefen See
da bricht der Schlitten ein, o weh
Ri-ra-ritten
Wir fahren mit dem Schlitten-
 
Ri-ra-ruß
Jetzt gehn wir fein zu Fuß
Da bricht auch kein Pferdebein
da bricht uns auch kein Schlitten ein
Ri-ra-ruß
Jetzt gehn wir fein zu Fuß.
 
Ri-ra-rutsch
Wir fahren mit der Kutsch
Wir fahren mit der Schneckenpost
wo es keinen Pfennig kost´
Ri-ra-rutsch
Wir fahren mit der Kutsch.

Kinderlied - Der lustige Springer - Volksgut

Der lustige Springer

Muss wandern, muss wandern,
Von einem Ort zum andern.
Kommt ein lustiger Springer herein.
Schüttelt mit dem Kopf,
Rüttelt mit dem Rock,
Stampft mit dem Fuß,
Winkt einen Gruß.
Komm,wir wollen tanzen gehen, tanzen gehen.
Die ander'n müssen stille steh'n.
Komm, wir wollen tanzengehen, tanzengehen.
Die ander'n müssen stille steh'n.

Als unser Mops ein Möpschen war

Als unser Mops ein Möpschen war,
da konnt' er freundlich sein,
jetzt brummt er alle Tage
und bellt noch obendrein,
heidu, heidu, heidallala,
und bellt noch obendrein,
jetzt brummt er alle Tage
und bellt noch obendrein.
Du bist ein recht verzog'n Tier,
sonst nahmst du, was ich bot;
jetzt willst du Leckerbissen
und magst kein trocken' Brot;
heidu, heidu, heidallala,
und magst kein trocken' Brot;
jetzt willst du Leckerbissen
und magst kein trocken' Brot.
Zum Knaben sprach der Mops darauf:
Wie töricht sprichst du doch!
Hätt'st du mich recht erzogen,
wär' ich ein Möpschen noch,
heidu, heidu, heidallala,
wär' ich ein Möpschen noch,
Hätt'st du mich recht erzogen,
wär' ich ein Möpschen noch!