Weihnachtslied - Stille Nacht, heilige Nacht

Joseph Moor , Franz Gruber
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Stille Nacht, heilige Nacht

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
nur das traute hoch heilige Paar.
"Holder Knabe im lockigen Haar,
schlaf in himmlischer Ruh',
schlaf in himmlischer Ruh'!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Gottes Sohn, o wie lacht
lieb' aus deinem göttlichen Mund,
da uns schlägt die rettende Stund':
Jesus in deiner Geburt.
Jesus in deiner Geburt.

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Die der Welt Heil gebracht,
aus des Himmels goldenen Höh'n
uns der Gnade Fülle läßt sehn:
Jesum in Menschengestalt.
Jesum in Menschengestalt.

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Wo sich heut' alle Macht
väterlicher Liebe ergoß,
und als Bruder huldvoll umschloß
Jesus die Völker der Welt.
Jesus die Völker der Welt.

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Lange schon uns bedacht,
als der Herr, vom Grimme befreit,
in der Väter urgrauer Zeit
aller Welt Schonung verhieß,
aller Welt Schonung verhieß.

Stille Nacht, heilige Nacht,
Hirten erst kundgemacht!
durch der Engel Halleluja
tönt es laut von Ferne und Nah:
Jesus, der Retter ist da!
Jesus, der Retter ist da!

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Alle Leut'

Alle Leut, alle Leut gehn jetzt nach Haus
gehn in ihr Kämmerlein
lassen fünf grade sein.
Alle Leut, alle Leut gehn jetzt nach Haus.
Alle Leut, alle Leut gehn jetzt nach Haus
große Leut, kleine Leut
dicke Leut, dünne Leut.
Alle Leut, alle Leut gehn jetzt nach Haus.
Alle Leut, alle Leut gehn jetzt nach Haus
sagen auf Wiedersehen,
es war so wunderschön.
Alle Leut, alle Leut gehn jetzt nach Haus.

Morgens früh um Sechs

Morgens früh um sechs
kommt die kleine Hex.

Morgens früh um sieb'n
schabt sie gelbe Rüb'n.

Morgens früh um acht
wird Kaffee gemacht.

Morgens füh um neun
geht sie in die Scheun'.

Morgens früh um zehn
holt sie Holz und Spän'.

Feuert an um elf,
kocht dann bis um zwölf.

Fröschebein und Krebs und Fisch,
hurtig Kinder, kommt zu Tisch!

Als unser Mops ein Möpschen war

Als unser Mops ein Möpschen war,
da konnt' er freundlich sein,
jetzt brummt er alle Tage
und bellt noch obendrein,
heidu, heidu, heidallala,
und bellt noch obendrein,
jetzt brummt er alle Tage
und bellt noch obendrein.
Du bist ein recht verzog'n Tier,
sonst nahmst du, was ich bot;
jetzt willst du Leckerbissen
und magst kein trocken' Brot;
heidu, heidu, heidallala,
und magst kein trocken' Brot;
jetzt willst du Leckerbissen
und magst kein trocken' Brot.
Zum Knaben sprach der Mops darauf:
Wie töricht sprichst du doch!
Hätt'st du mich recht erzogen,
wär' ich ein Möpschen noch,
heidu, heidu, heidallala,
wär' ich ein Möpschen noch,
Hätt'st du mich recht erzogen,
wär' ich ein Möpschen noch!

Kinderlied - Ich hol mir eine Leiter - Wolfgang Hering

Ich hol mir eine Leiter

Ich hol mir eine Leiter
Und stell sie an den Apfelbaum.
Dann steig ich immer weiter,
So hoch, man sieht mich kaum.
 
Ich pflücke, ich pflücke,
Mal über mir, mal unter mir.
Mal rechts von mir, mal links von mir,
Mein ganzes Körbchen voll.
 
Dann steig ich immer weiter
Und halt mich an den Zweigen fest.
Dann setz' ich mich gemütlich
Auf einen dicken Ast.
 
Ich wippe, ich wippe,
Diwippdiwapp, diwippdiwapp.
Und falle nicht hinab.

Backe, backe, Kuchen

Backe, backe, Kuchen,
Der Bäcker hat gerufen!
Wer will guten Kuchen backen,
Der muß haben sieben Sachen:
Eier und Schmalz,
Butter und Salz,
Milch und Mehl,
Safran macht den Kuchen gehl!
Schieb, schieb in'n Ofen 'nein.

Im Märzen der Bauer

Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt,
er setzt seine Felder und Wiesen instand.
Er pflüget den Boden, er egget und sät
und rührt seine Hände frühmorgens und spät.
 
Die Bäurin, die Mägde, sie dürfen nicht ruhn.
Sie haben im Haus und im Garten zu tun.
Sie graben und rechen und singen ein Lied
und freun sich, wenn alles schön grünet und blüht.
 
So geht unter Arbeit das Frühjahr vorbei.
Da erntet der Bauer das duftende Heu.
Er mäht das Getreide, dann drischt er es aus.
Im Winter da gibt es manch fröhlichen Schmaus.