Kinderlied - Weißt du wieviele Sternlein stehen

Kinderlied - Weißt du wieviele Sternlein stehen - Wilhelm Hey
Wilhelm Hey
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Weisst du wie viele Sternlein

Weißt du, wie viel Sternlein stehen
An dem blauen Himmelszelt?
Weißt du, wie viel Wolken gehen
Weithin über alle Welt?
Gott der Herr hat sie gezählet,
Dass ihm auch nicht eines fehlet
An der ganzen großen Zahl.

Weißt du wie viel Mücklein spielen
In der hellen Sonnenglut?
Wie viel Fischlein auch sich kühlen
In der hellen Wasserflut?
Gott, der Herr, rief sie mit Namen,
Dass sie all ins Leben kamen,
Dass sie nun so fröhlich sind.

Weißt du, wie viel Kindlein frühe
Stehn aus ihrem Bettlein auf?
Dass sie ohne Sorg und Mühe
Fröhlich sind im Tageslauf?
Gott im Himmel hat an allen
Seine Lust, sein Wohlgefallen,
Kennt auch dich und hat dich lieb.

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Bruder Jakob

Bruder Jakob, Bruder Jakob,
schläfst du noch, schläfst du noch?
Hörst du nicht die Glocken,
hörst du nicht die Glocken?
Ding ding dong, ding ding dong.

Kinderlied -  Schneeflöckchen tanze - Hilmar Dressler

Schneeflöckchen tanze

Schneeflöckchen tanze, tanze auf und nieder!
Komm vom Himmel schnell herab,
Dass ich meine Freude hab'.
Schneeflöckchen tanze!
 
Schneeflöckchen tanze, tanze auf und nieder!
Bau uns eine Rodelbahn,
Wo man lustig rodeln kann.
Schneeflöckchen tanze!
 
Schneeflöckchen tanze, tanze auf und nieder.
Schneist du dann die ganze Nacht,
Gibt es früh's 'ne Schneeballschlacht.
Schneeflöckchen tanze!

Herbstlied - Blätterfall, Blätterfall - Volksgut

Blätterfall, Blätterfall

Blätterfall, Blätterfall,
Gelbe Blätter überall,
Raschel, raschel, es wird kalt,
Und der Schnee bedeckt sie bald.
Blätterfall, Blätterfall,
Gelbe Blätter überall.

Im Märzen der Bauer

Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt,
er setzt seine Felder und Wiesen instand.
Er pflüget den Boden, er egget und sät
und rührt seine Hände frühmorgens und spät.
 
Die Bäurin, die Mägde, sie dürfen nicht ruhn.
Sie haben im Haus und im Garten zu tun.
Sie graben und rechen und singen ein Lied
und freun sich, wenn alles schön grünet und blüht.
 
So geht unter Arbeit das Frühjahr vorbei.
Da erntet der Bauer das duftende Heu.
Er mäht das Getreide, dann drischt er es aus.
Im Winter da gibt es manch fröhlichen Schmaus.

Jetzt steigt Hampelmann

Jetzt steigt Hampelmann,
jetzt steigt Hampelmann aus seinem Bett heraus,
aus seinem Bett heraus.
O du mein Hampelmann, mein Hampelmann bist du!
Jetzt zieht Hampelmann,
jetzt zieht Hampelmann seine Strümpfe an,
seine Strümpfe an.
O du mein Hampelmann, mein Hampelmann bist du!
Jetzt zieht Hampelmann,
Jetzt zieht Hampelmann sein kleines Höschen an,
sein kleines Höschen an.
O du mein Hampelmann, mein Hampelmann bist du!
Jetzt zieht Hampelmann,
jetzt zieht Hampelmann sein kleines Jäckchen an,
sein kleines Jäckchen an.
O du mein Hampelmann, mein Hampelmann bist du!
Jetzt setzt Hampelmann,
jetzt setzt Hampelmann sein kleines Käppchen auf,
sein kleines Käppchen auf.
O du mein Hampelmann, mein Hampelmann bist du!
Jetzt geht Hampelmann,
jetzt geht Hampelmann mit seiner Frau spazieren,
mit seiner Frau spazieren.
O du mein Hampelmann, mein Hampelmann bist du!
Jetzt tanzt Hampelmann
jetzt tanzt Hampelmann mit seiner lieben Frau,
mit seiner lieben Frau
O du mein Hampelmann, mein Hampelmann bist du!

Lernlied - Jäger - Text: Robert Reinick (1805 – 1852), Melodie: Ferdinand Hiller (1811 – 1885)

Jäger

Im Wald, im grünen Walde
da geht ein Jäger auf die Jagd
in seiner lust'gen Jägerstracht.
Trala, hallo, trala!
Er bläst das Horn nach Jägersbrauch,
die Häslein springen aus dem Strauch,
und Hund und Jäger hinterdrein.
Ach könnt ich so ein Jäger sein! -
Bin aber leider viel zu klein.
Im Wald, im grünen Walde
da ist's so kühl und frisch und grün,
da sind wohl tausend Hirsche drin.
Trala, hallo, trala!
Die schießt der Jäger, dass es knallt,
von Tal und Bergen widerhallt,
und all die Hirsche, die sind sein;
ich aber darf nicht mit hinein,
ich bin noch viel, noch viel zu klein.
Im Garten, ja, im Garten,
da jag' und spring' ich frei umher,
als ob ich schon ein Jäger wär'.
Trala, hallo, trala!
Und was von Kindern kommt herein,
die müssen Hirsch und Hasen sein.
Doch bin ich groß und nicht mehr klein,
dann lass ich Garten Garten sein
und jage in den Wald hinein!