Kinderlied - Wie war so schön doch Wald und Feld

Kinderlied - Wie war so schön doch Wald und Feld! - Text: Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 – 1874), Melodie: volksweise
Heinrich Hoffmann von Fallersleben , Volksweise
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Wie war so schön doch Wald und Feld

Wie war so schön doch Wald und Feld!
Wie ist so traurig jetzt die Welt!
Hin ist die schöne Sommerzeit
Und nach der Freude kam das Leid.

Wir wußten nichts von Ungemach,
Wir saßen unterm Laubesdach
Vergnügt und froh beim Sonnenschein,
Und sangen in die Welt hinein.

Wir armen Vöglein trauern sehr:
Wir haben keine Heimat mehr,
Wir müssen jetzt von hinnen fliehn
Und in die weite Fremde ziehn.

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Komm, wir wollen tanzengehen, tanzengehen.
Die ander'n müssen stille steh'n.

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Schneemann rolle, rolle,
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Kinderlied - Kindlein mein, schlafe ein - Volksgut

Kindlein mein, schlafe ein

Kindlein mein, schlafe ein,
weil die Sternlein kommen.
Und der Mond kommt auch schon
wieder angeschwommen.
Eia Wieglein, Wieglein mein,
schlaf mein Kindlein, schlafe ein.
Kindlein mein, schlafe ein.
Vöglein fliegt vom Baume.
Fliegt geschwind zu meinem Kind.
Singt ihm vor im Traume.
Eia Wieglein, Wieglein mein,
Schlaf mein Kindlein, schlafe ein.
Kindlein mein, schlafe ein,
Denn die Nacht kommt nieder.
Und der Wind summt dem Kind
Seine Wiegenlieder.
Eia Wieglein, Wieglein mein.
Schlaf mein Kindlein, schlafe ein.