Kinderlied - Winter ade

Kinderlied -  Winter ade - Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874)
Heinrich Hoffmann , Heinrich Hoffmann von Fallersleben
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Winter ade

Winter ade!
Scheiden tut weh!
Aber dein Scheiden macht,
dass mir das Herze lacht.
Winter ade!
Scheiden tut weh!

Winter ade!
Scheiden tut weh!
Gerne vergess' ich dein,
kannst immer ferne sein.
Winter ade!
Scheiden tut weh!

Winter ade!
Scheiden tut weh!
Gehst du nicht bald nach Haus,
lacht dich der Kuckuck aus.
Winter ade!
Scheiden tut weh!

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Schneeflöckchen, Weißröckchen

Schneeflöckchen, Weißröckchen,
wann kommst du geschneit,
du wohnst in den Wolken,
dein Weg ist so weit.

Komm setz dich ans Fenster,
du lieblicher Stern,
malst Blumen und Blätter,
wir haben dich gern.

Schneeflöckchen, du deckst uns
die Blümelein zu,
dann schlafen sie sicher
in himmlischer Ruh.

Lernlied - Jäger - Text: Robert Reinick (1805 – 1852), Melodie: Ferdinand Hiller (1811 – 1885)

Jäger

Im Wald, im grünen Walde
da geht ein Jäger auf die Jagd
in seiner lust'gen Jägerstracht.
Trala, hallo, trala!
Er bläst das Horn nach Jägersbrauch,
die Häslein springen aus dem Strauch,
und Hund und Jäger hinterdrein.
Ach könnt ich so ein Jäger sein! -
Bin aber leider viel zu klein.
Im Wald, im grünen Walde
da ist's so kühl und frisch und grün,
da sind wohl tausend Hirsche drin.
Trala, hallo, trala!
Die schießt der Jäger, dass es knallt,
von Tal und Bergen widerhallt,
und all die Hirsche, die sind sein;
ich aber darf nicht mit hinein,
ich bin noch viel, noch viel zu klein.
Im Garten, ja, im Garten,
da jag' und spring' ich frei umher,
als ob ich schon ein Jäger wär'.
Trala, hallo, trala!
Und was von Kindern kommt herein,
die müssen Hirsch und Hasen sein.
Doch bin ich groß und nicht mehr klein,
dann lass ich Garten Garten sein
und jage in den Wald hinein!

Kinderlied - Weißt du wieviele Sternlein stehen - Wilhelm Hey

Weisst du wie viele Sternlein

Weißt du, wie viel Sternlein stehen
An dem blauen Himmelszelt?
Weißt du, wie viel Wolken gehen
Weithin über alle Welt?
Gott der Herr hat sie gezählet,
Dass ihm auch nicht eines fehlet
An der ganzen großen Zahl.

Weißt du wie viel Mücklein spielen
In der hellen Sonnenglut?
Wie viel Fischlein auch sich kühlen
In der hellen Wasserflut?
Gott, der Herr, rief sie mit Namen,
Dass sie all ins Leben kamen,
Dass sie nun so fröhlich sind.

Weißt du, wie viel Kindlein frühe
Stehn aus ihrem Bettlein auf?
Dass sie ohne Sorg und Mühe
Fröhlich sind im Tageslauf?
Gott im Himmel hat an allen
Seine Lust, sein Wohlgefallen,
Kennt auch dich und hat dich lieb.

Wir haben Hunger

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger,
haben Hunger, Hunger, Hunger,
haben Hunger, Hunger, Hunger.
haben Durst.
Wo bleibt das Essen, Essen, Essen,
bleibt das Essen, Essen, Essen,
bleibt das Essen, Essen, Essen,
bleibt die Wurst?
Wenn wir nichts kriegen, kriegen, kriegen,
fress` mer Fliegen, Fliegen, Fliegen,
fress` mer Fliegen, Fliegen, Fliegen,
von der Wand.

Kinderlied - Ein Männlein steht im Walde - Volksgut

Ein Männlein steht im Walde

Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem purpurroten Mäntelein.

Das Männlein steht im Walde auf einem Bein
Und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein,
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem kleinen schwarzen Käppelein?

(gesprochen)
Das Männlein dort auf einem Bein
Mit seinem roten Mäntelein
Und seinem schwarzen Käppelein
Kann nur die Hagebutte sein.

Eine Muh, eine Mäh

Wenn der Weihnachtsbaum uns lacht,
wenn die Glocke bim-bam macht,
kommt auf leisen Sohlen,
Ruprecht an verstohlen.
Zieht mit vollen Säcken ein,
bringt uns Bäcker-Leckerein
und packt unter Lachen
aus die schönsten Sachen.
Kommt, Kinder, seht euch satt,
was er für Schätze hat:
Eine Muh, eine Mäh,
eine Täterätätä,
eine Tute, eine Rute,
eine Hopp-hopp-hopp-hopp,
eine Diedeldadeldum,
eine Wau-wau-wau,
ratatsching-daderatabum.
Wenn der Schnee zum Berg sich türmt,
wenn es draußen friert und stürmt,
um die Weihnachtslichter
fröhliche Gesichter.
Alle Stuben blitzeblank,
denn es kommt mit Poltergang
durch die Luft, die kalte,
Ruprecht an, der alte.
Und pustet, prustet – dann
zeigt uns der Weihnachtsmann:
Eine Muh, eine Mäh,
eine Täterätätä,
eine Tute, eine Rute,
eine Hopp-hopp-hopp-hopp,
eine Diedeldadeldum,
eine Wau-wau-wau,
ratatsching-daderatabum.